Nächster Halt: Nachhaltigkeit“

Erstau­nen und gro­ße Freu­de erweck­te ein Brief vom Bran­den­bur­gi­schen Land­tag am Mon­tag nach den Feri­en auf dem Schreib­tisch von Frau Möh­ring. Dar­in wur­de Georg Böke, ein Schü­ler aus dem Nawi-Kurs der 8. Klas­se, als Preis­trä­ger zur Preis­ver­lei­hung des 69. Euro­päi­schen Wett­be­werbs in den Land­tag nach Pots­dam eingeladen.

Das Mot­to des Wett­be­werbs war „Nächs­ter Halt: Nach­hal­tig­keit“. Der Kurs Natur­wis­sen­schaf­ten in der Jahr­gangs­stu­fe 8 hat­te im vor­an­ge­gan­ge­nen Halb­jahr zu die­sem The­ma geforscht und getüf­telt. Die drei gelun­gens­ten Bei­trä­ge wur­den von Frau Möh­ring ein­ge­reicht. Hier­zu zähl­ten zwei mul­ti­me­dia­le Grup­pen­ar­bei­ten und der Bei­trag von Georg zum The­ma „Urban Gar­de­ning“. Georg hat­te ein nach­hal­ti­ges Haus ent­wor­fen und als Modell gebaut, wel­ches mit „grü­nen Wän­den“, Solar­zel­len und Aqua­po­nik-Anla­gen aus­ge­stat­tet wur­de. Die­ses Modell soll bei­spiel­haft für ein zukünf­ti­ges „grü­nes Bau­en“ in Euro­pa stehen.

Die Preis­ver­lei­hung fand am 9. Mai 2022 im Ple­nar­saal des Land­ta­ges in Pots­dam statt — die Vize­prä­si­den­tin des Bran­den­bur­ger Land­ta­ges Bar­ba­ra Rich­stein eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung mit einem Gruß­wort. Sie lob­te die enor­me Teil­nah­me am ältes­ten Schü­ler­wett­be­werb Deutsch­lands. Neben der bran­den­bur­gi­schen Bil­dungs­mi­nis­te­rin Brit­ta Ernst, war auch Dr. Chris­ti­an Ehler, Abge­ord­ne­ter aus dem Euro­päi­schen Par­la­ment, und die bei­den Mit­glie­der des Land­ta­ges, Mat­thi­as Stef­ke und Udo Wer­nitz, anwe­send. Nach den ein­füh­ren­den Wor­ten der Vize­prä­si­den­tin begrüß­te auch Frau Ernst die Anwe­sen­den und bedank­te sich bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern und den unter­stüt­zen­den Lehr­kräf­ten für ihr Enga­ge­ment. Sie führ­te aus, dass Umwelt­schutz Euro­pa ver­bin­det und nur gemein­sam bewerk­stel­ligt wer­den könne.
 
Klaus-Die­ter Pohl, der Lan­des­be­auf­trag­te für Schü­ler­wett­be­wer­be, ver­las die Namen der 44 Preis­trä­ger des Lan­des­wett­be­wer­bes. 13 davon erhiel­ten auch einen Bun­des­preis – unter ihnen Georg Böke. Frau Ernst und Frau Rich­stein gra­tu­lier­ten Georg per­sön­lich und über­ga­ben die bei­den Urkun­den sowie einen Sachpreis.
 
Wie fühlt man sich, wenn man einen Preis im Land­tag ver­lie­hen bekommt? „Sehr gut!“, freut sich Georg. Er und Frau Möh­ring sind sich einig – nächs­tes Jahr sind wir wie­der dabei! 
 
 
In der Abschluss­re­de ver­si­cher­te Dr. Ehler, die Bot­schaft, dass Nach­hal­tig­keit und Umwelt­schutz den jun­gen Men­schen wich­tig sind, sei auch im Euro­päi­schen Par­la­ment ange­kom­men und die Poli­ti­ker wer­den gemein­sam dar­an arbeiten.
 
Ins­ge­samt nah­men 58.247 Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit 16.773 Arbei­ten am Euro­päi­schen Wett­be­werb teil. Umso grö­ßer ist die Freu­de über den Erfolg von Georg, sich gegen so vie­le Arbei­ten durch­ge­setzt zu haben, fin­det Frau Möh­ring. „Die Teil­nah­me an Wett­be­wer­ben ist eine gro­ße Chan­ce für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, sich krea­tiv mit ver­schie­de­nen The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen, ohne schu­li­schen Leis­tungs­druck zu erle­ben. Sie haben das Gefühl, tat­säch­lich selbst etwas bewir­ken zu kön­nen, was die Moti­va­ti­on der Jugend­li­chen för­dert. Sie kön­nen zei­gen, dass mehr in ihnen steckt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben sehr selb­stän­dig an ihren Bei­trä­gen gear­bei­tet, ich bin sehr stolz auf sie.“
 
v. l. Barbara Richstein, Ulrike Möhring, Georg Böke, Britta Ernst

Quel­le: Land­tag Brandenburg

Erfolgreiche Teilnahme an Deutschlands größtem Informatik-Schülerwettbewerb

Quel­le: Bun­des­wei­te Informatikwettbewerbe

Freu­dig berich­ten die Ver­an­stal­ter des Infor­ma­tik-Biber Wett­be­werbs, dass in die­sem Schul­jahr alle Teil­nah­mere­kor­de gebro­chen wur­den. Ins­ge­samt haben 428.856 Kin­der und Jugend­li­che aus den Jahr­gän­gen 3 bis 13 am Infor­ma­tik-Biber 2021 teil­ge­nom­men. Wir freu­en uns, dass auch 144 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se­stu­fe 7 bis 9 unse­rer Schu­le dazu bei­getra­gen haben. 

Seit die­sem Schul­jahr bie­tet wir Infor­ma­tik als Wahl­pflicht­fach an. „Das Inter­es­se unse­rer Jugend­li­chen an der Infor­ma­tik steigt jedes Jahr. Sie arbei­ten im Unter­richt gern am Lap­top und lie­ben die kniff­li­gen Fra­gen des Wett­be­werbs.“, freut sich unser Infor­ma­tik­leh­rer Herr Preetz.

Unter den ein­ge­sen­de­ten Lösun­gen haben unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler 2‑mal den 1. Preis, 2‑mal den 2. Preis, 18-mal den 3. Rang und 24-mal eine Aner­ken­nung erreicht.

Wir freu­en uns und gra­tu­lie­ren unse­ren jun­gen Infor­ma­tik-Exper­tin­nen und ‑Exper­ten ganz herzlich!

Leuchtende Schülerexperimente

Wie kann ein Knick­licht an- und aus­ge­schal­tet werden?“

Wodurch ent­steht über­haupt Licht?“

Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen beschäf­tig­ten sich sie­ben Schü­le­rin­nen und Schü­ler der NaWi- und For­scher AG im Herbst 2021. Sie expe­ri­men­tier­ten zur Beant­wor­tung der For­scher-Fra­gen mit Knick­lich­tern, Tonic-Was­ser und Pflan­zen­säf­ten im Rah­men des Chem­kids Expe­ri­men­tier-Wett­be­werbs. Zusätz­lich schrie­ben sie gehei­me Bot­schaf­ten, die nur unter UV-Licht les­bar waren.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler waren begeis­tert und wur­den mit einer Urkun­de und neon­far­be­nen Stif­ten für ihre Mühe belohnt.

Der­zeit expe­ri­men­tiert die NaWi- und For­scher AG mit Brau­se­ta­blet­ten, Cola und co., um es für den aktu­el­len Chem­kids Expe­ri­men­tier-Wett­be­werb rich­tig spru­deln zu las­sen. Wir wün­schen unse­ren For­sche­rin­nen und For­schern viel Spaß dabei.

Von Ziegenhals nach Cabra – Europa entdecken mit Erasmus+

Heu­te, am 28.03.2022, star­ten 15 Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Beglei­tung ihrer Bio­lo­gie­leh­re­rin Frau Möh­ring und einer wei­te­ren Lehr­kraft nach Cabra in Cordoba/Südspanien.

Es ist sicher ein Zufall, dass unse­re Part­ner­schu­le aus­ge­rech­net in Cabra (span. Zie­ge) liegt. Wel­che Gemein­sam­kei­ten es noch zu ent­de­cken gibt, soll die 11. Klas­se selbst vor Ort erfahren.

Unter dem Mot­to: REALISE! ACT! GROW! Crea­ting a sus­tainab­le future tog­e­ther erwar­tet die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein vol­les Pro­gramm rund um das The­ma Nach­hal­tig­keit, Res­sour­cen­schutz und Klimawandel.

Die Jugend­li­chen wer­den unter ande­rem eine Oli­ven­öl­ko­ope­ra­ti­ve besu­chen und auf natur­kund­li­chen Wan­de­run­gen das Kli­ma, die Geo­gra­fie sowie die Natur und die Kul­tur­land­schaft in der Regi­on Cor­do­ba kennenlernen.

Um Ein­blick in das spa­ni­sche Bil­dungs­sys­tem zu erhal­ten, wird die Grup­pe am Unter­richt in der Part­ner­schu­le IES Feli­pe Solís Vil­le­chen­ous teil­neh­men. Dane­ben wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler täg­lich Spa­nisch­un­ter­richt erhal­ten. Gemein­sam mit den Jugend­li­chen vor Ort wer­den Sie im Aus­bil­dungs­gar­ten Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten über den öko­lo­gi­schen Gar­ten­bau in Spa­ni­en erlangen.

Was erwar­ten die Jugend­li­chen von dem Aus­tausch? Die Ant­wor­ten sind viel­fäl­tig: „neue Kon­tak­te“, „einen ande­ren Tages­rhyth­mus ken­nen­zu­ler­nen“, „bes­se­re Eng­lisch-/Spa­nisch­kennt­nis­se“, „neue Orte ken­nen­ler­nen“ und „den Schul­all­tag in Spa­ni­en mit­er­le­ben“, sind die Ant­wor­ten der 11.-Klässler.

Uns ist es wich­tig, den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Gele­gen­heit zu geben, ein­mal über den Tel­ler­rand hin­aus zu bli­cken und ande­re Län­der Euro­pas nicht nur im Urlaub ken­nen­zu­ler­nen. Gera­de vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len Ent­wick­lun­gen ist es wich­tig, den Jugend­li­chen die Bedeu­tung der Ein­heit von Euro­pa zu ver­mit­teln“, sagt Frau Möh­ring. „Neben dem Erlan­gen von sozia­len und kul­tu­rel­len Kom­pe­ten­zen möch­ten wir ihnen die Augen öff­nen für Her­aus­for­de­run­gen, die ganz Euro­pa betref­fen und des­halb auch nur gemein­sam bewäl­tigt wer­den können.

Der Süden Spa­ni­ens ist extrem vom Kli­ma­wan­del betrof­fen – aber auch hier in Bran­den­burg spürt man sehr deut­lich des­sen Fol­gen. Die Jugend­li­chen sol­len erfah­ren, wie in ande­ren Regio­nen Euro­pas mit die­sen Pro­ble­men umge­gan­gen wird – und viel­leicht dar­aus Stra­te­gien und Lösungs­an­sät­ze für ihre eige­ne Hei­mat entwickeln.“

Im Gepäck hat die Grup­pe Geschen­ke: unter ande­rem einen von FAWZ-Schü­le­rin­nen und FAWZ-Schü­lern aus Petersha­gen selbst­ge­mach­ten Nist­kas­ten und von der Eras­mus-AG aus Königs Wus­ter­hau­sen her­ge­stell­te Saat-Bom­ben für den Ausbildungsgarten.

Am fol­gen­den Sams­tag keh­ren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler dann zurück – mit einer Men­ge neu­er Ein­drü­cke und Erfahrungen.


Unse­re Schu­le ist seit die­sem Schul­jahr für das Pro­gramm Eras­mus+ Schu­le akkre­di­tiert. Die Kos­ten der Bil­dungs­fahrt wer­den von der Euro­päi­schen Uni­on übernommen.

Haf­tungs­aus­schluss:
„Die Ver­ant­wor­tung für den Inhalt [die­ser Ver­öf­fent­li­chung] trägt allein die Verfasserin/der Ver­fas­ser; die Kom­mis­si­on haf­tet nicht für die wei­te­re Ver­wen­dung der dar­in ent­hal­te­nen Angaben.“

 

Zukunft des Schulcampus Königs Wusterhausen gesichert

Unse­re Schu­len sind nicht nur Lern- son­dern auch Lebens­ort für unse­re Kin­der und Jugendlichen. 

Im Jahr 2020 wur­de bekannt, dass der Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH ein neu­es Zuhau­se braucht. Der Grund: Die Stadt Königs Wus­ter­hau­sen kün­dig­te den Miet­ver­trag mit dem Schul­trä­ger, der Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH.

In den letz­ten Mona­ten gab es einen inten­si­ven und posi­ti­ven Aus­tausch zwi­schen dem Trä­ger und der jet­zi­gen Stadt­ver­wal­tung und nach fast 2 Jah­ren der Unge­wiss­heit steht nun fest: Die Montesso­ri Grund­schu­le und die Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe blei­ben am Stand­ort Königs Wusterhausen. 

Wir möch­ten uns bei allen bedan­ken, die uns in die­ser Zeit unter­stützt haben. Leh­rer, Eltern, Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben sich immer wie­der stark gemacht und für den Erhalt ihrer Schu­len ein­ge­setzt. Aus unzäh­li­gen Rich­tun­gen gab es Bemü­hun­gen Alter­na­tiv­stand­or­te für unse­re Schu­len zu fin­den. Letzt­lich haben wir mit der Stadt Königs Wus­ter­hau­sen einen gemein­sa­men Weg in die Zukunft gefun­den. Mit der Unter­stüt­zung von Poli­tik und Rat­haus kön­nen wir den Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen erhal­ten und lang­fris­tig den Stand­ort noch attrak­ti­ver gestalten.“

 

Tho­mas Enkel­mann – Geschäfts­füh­rer der
Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH

Infotage der Beruflichen Schule Paula Fürst

Unse­re Gesell­schaft for­dert in immer grö­ße­rem Umfang pro­fes­sio­nel­le Sozi­al­kräf­te. Ob für die Betreu­ung von Kin­dern, Berufs­tä­ti­gen oder bei der Unter­stüt­zung von Fami­li­en mit behin­der­ten oder pfle­ge­be­dürf­ti­gen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen – über­all feh­len ent­spre­chen­de Fach­kräf­te. Erzie­her, Sozi­al­päd­ago­gen, Pfle­ger und Hei­ler­zie­hungs­pfle­ger sind Man­gel­wa­re und gefragt wie nie zuvor.

Wenn Du dich für eine Zukunft im sozia­len Bereich inter­es­sierst, dann besu­che unse­re Schwes­tern­schu­le, die Beruf­li­che Schu­le Pau­la Fürst, zu ihren Info­ta­gen. Neben der Aus­bil­dung zum Sozi­al­as­sis­ten­ten und zum Erzie­her (auch berufs­be­glei­tend) kannst Du dort jetzt auch den Stu­di­en­gang Sozi­al­päd­ago­gik und Manage­ment | Bache­lor of Arts (B.A.) belegen.

Das Team der Beruf­li­chen Schu­le Pau­la Fürst
der FAWZ gGmbH freut sich auf Dei­nen Besuch!

Zu Besuch im Gläsernen Labor

Mit gro­ßer Vor­freu­de mach­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des dies­jäh­ri­gen Abitur­jahr­gangs am 11.02.2022 auf den Weg nach Ber­lin-Buch. Ziel war der dort ansäs­si­ge Forschungscampus.

Ange­lei­tet durch eine Mit­ar­bei­te­rin absol­vier­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Rah­men des Bio­lo­gie­un­ter­richts ein mole­ku­lar-gene­ti­sches Prak­ti­kum. Im Sti­le eines lebens­mit­tel­che­mi­schen Labors bestand die Auf­ga­be dar­in, ver­schie­de­ne im Han­del erhält­li­che Soja­pro­duk­te auf Spu­ren gen­tech­ni­scher Ver­än­de­run­gen zu unter­su­chen. Bei bestimm­ten Pro­duk­ten wur­de ein Fremd-Gen eingebaut. 

Doch vor der Pra­xis steht die Theo­rie. Vor Beginn des Expe­ri­ments mach­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler zunächst ein­mal mit den Labor­ge­rä­ten ver­traut. Nach einer klei­nen Übung im Umgang mit der Pipet­te, und ordent­lich mit wei­ßen Kit­teln aus­ge­stat­tet, ging es in Zwei­er­teams dann end­lich los.

Im ers­ten Arbeits­schritt wur­den die Zel­len auf­ge­bro­chen, um an die DNA im Inne­ren zu gelan­gen. Als nächs­tes wur­den ver­schie­de­ne stö­ren­de Ver­un­rei­ni­gun­gen wie RNA und Pro­te­ine abge­baut. Mit­tels einer Ultra­zen­tri­fu­ge wur­den die ver­schie­den dich­ten Bestand­tei­le schließ­lich von­ein­an­der getrennt. Nach mehr­ma­li­gem „Waschen” der iso­lier­ten DNA mit Alko­hol konn­te dann eine soge­nann­te Poly­me­ra­se­ket­ten­re­ak­ti­on durch­ge­führt wer­den. Hier­bei wer­den bestimm­te DNA-Abschnit­te mit­tels eines auto­ma­ti­sier­ten Pro­zes­ses ver­viel­fäl­tigt, um spä­ter damit wei­ter­zu­ar­bei­ten. In die­sem Fall wur­de unter ande­rem das gesuch­te Fremd-Gen ver­viel­fäl­tigt, um es spä­ter nach­wei­sen zu können.

Im Lau­fe des Expe­ri­ments zeig­te sich schnell, dass ohne genau­es Arbei­ten kei­ne prä­zi­sen Ergeb­nis­se zu erwar­ten sind. Mit dem Foto­me­ter konn­ten schließ­lich der DNA-Gehalt und die Rein­heit der gewon­ne­nen Pro­ben bestimmt werden.

Nun ging es an den span­nends­ten Teil: Durch Auf­tren­nung der gewon­ne­nen, ver­schie­den lan­gen DNA-Stü­cke mit­tels einer als „Gel­elek­tro­pho­re­se” bezeich­ne­ten Tech­nik und anschlie­ßen­de Foto­gra­fie unter UV-Licht konn­ten die Ergeb­nis­se bestaunt wer­den. Die Lebens­mit­tel­de­tek­ti­ve waren sicht­lich stolz dar­über, dass es Ihnen tat­säch­lich gelun­gen war, DNA aus den Pro­ben zu iso­lie­ren. Teil­wei­se zeig­ten sich Über­ra­schun­gen. Auch in als „gen­tech­nik­frei” dekla­rier­ten Pro­ben gab es Spu­ren eines ein­ge­bau­ten Fremd-Gens.

Ein kla­rer Fall von Etikettenschwindel!

So ging ein span­nen­der Tag mit vie­len neu­en Erkennt­nis­sen zu Ende. Beson­ders beein­druckt waren die Schü­le­rin­nen und Schü­ler von den ver­schie­de­nen Tech­ni­ken und Appa­ra­tu­ren moder­ner For­schungs­la­bo­ra­to­ri­en. Indem sie selbst tätig wur­den, konn­ten die theo­re­ti­schen Kennt­nis­se aus dem Bio­lo­gie­un­ter­richt zur Anwen­dung gebracht und gefes­tigt wer­den. Neben dem durch­ge­führ­ten Expe­ri­ment wur­den viel­fäl­ti­ge Zusatz­in­for­ma­tio­nen rund um Gene­tik, Gen­tech­nik und Züch­tung ver­mit­telt und diskutiert.

Oli­ver Pat­zer – Fach­leh­rer Biologie

Berufs- und Studienorientierungsmesse an der Gesamtschule Woltersdorf

Unse­re Schwes­tern­schu­le, die Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Wol­ters­dorf der FAWZ gGmbH, bie­tet den zukünf­ti­gen Absol­ven­ten aus der Regi­on die Chan­ce, sich über die ver­schie­de­nen Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten und regio­nal ansäs­si­ge Unter­neh­men zu informieren.

Gewin­nen Sie Ein­bli­cke in Unter­neh­men, die Sie bis­her nur aus der Fer­ne kann­ten. Knüp­fen Sie in einem unge­zwun­ge­nen Rah­men ers­te Kon­tak­te und fin­den her­aus, was zu Ihnen pas­sen könn­te und zu wem Sie pas­sen könnten.

Mehr erfah­ren…