Wunderschön und ein bisschen gruselig…

Der Nawi-Wahl­pflicht-Kurs der 9. Klas­sen nimmt teil an einem Citizen-Science-Projekt. 

Die Neunt­kläss­ler staun­ten nicht schlecht, als sie am ver­gan­ge­nen Frei­tag auf dem Weg zu einer Exkur­si­on in den Wald eine Got­tes­an­be­te­rin (Man­tis reli­gio­sa) an der Turn­hal­len­wand ent­deck­ten. Die­se ein­zi­ge euro­päi­sche Fang­schre­cken­art kommt ursprüng­lich aus dem Mit­tel­meer­ge­biet und brei­tet sich seit ein paar Jah­ren in Süd­deutsch­land und Ber­lin aus. Inzwi­schen sind auch immer mehr Fun­de aus Bran­den­burg bekannt.


Um die Aus­brei­tung unter­su­chen zu kön­nen, haben das Natur­kun­de­mu­se­um Pots­dam und die Ento­mo­lo­gen des Freun­des­krei­ses Man­ti­den­freun­de Ber­lin-Bran­den­burg ein Citi­zen-Sci­ence-Pro­jekt ins Leben geru­fen, bei dem jeder mit­ma­chen kann, wenn er eine Got­tes­an­be­te­rin findet. 
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bestaun­ten das männ­li­che Tier beim Son­nen­ba­den an der Wand und mach­ten Fotos. Im Anschluss mel­de­ten wir den Fund­ort und schick­ten ein Foto. 
Aus den Fund­da­ten wer­den Ver­brei­tungs­kar­ten erstellt, so dass man nach­voll­zie­hen kann, wie sich die Art in Bran­den­burg ausbreitet.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen unter: Got­tes­an­be­te­rin gesucht! | Natur­kun­de­mu­se­um Potsdam

Frau Möh­ring (Leh­re­rin für Bio­lo­gie, Che­mie und Naturwissenschaften)

Sommercamp Mathematik

Bereits zum zwei­ten Mal fand in den Som­mer­fe­ri­en an unse­rer Schu­le, unter der Lei­tung von Frau Thei­n­ert und Herrn Strung, das Som­mer­camp Mathe­ma­tik statt.

Für inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, mathe­ma­ti­sche Erleb­nis­se und Kennt­nis­se auf eine ande­re Wei­se zu erfah­ren – The­men unab­hän­gig von Lern­plä­nen und Leistungsdruck.
Lern­stra­te­gien, Lösungs­al­go­rith­men für mathe­ma­ti­sche Auf­ga­ben­stel­lun­gen und spie­le­ri­sche mathe­ma­ti­sche Her­an­ge­hens­wei­sen stan­den im Vor­der­grund. Beson­ders die mathe­ma­ti­schen Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken begeis­ter­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer.
Wir ermit­tel­ten die Meis­ter im „4‑gewinnt“ und „Tic-tac-toe“. Die Sie­ge­rin­nen und Sie­ger dür­fen die­sen Titel nun ein Jahr lang tragen.
Es gab die Mög­lich­keit, durch ein gemein­sam zube­rei­te­tes Früh­stück oder Mit­tag­essen Erfah­run­gen fern­ab von mathe­ma­ti­schen Pro­blem­stel­lun­gen zu sam­meln. Auch die sport­li­che Note kam nicht zu kurz. In den Pau­sen wur­de inten­siv Tisch­ten­nis gespielt. 
Ins­ge­samt ein gelun­ge­nes Pro­jekt, dass sei­ne Fort­set­zung in den nächs­ten Jah­ren fin­den wird. 

 

 

Jugendliche bauen Energieerzeuger – EWE-Schulmobil zu Gast

Ihr Tech­nik-Herz ent­de­cken kön­nen in die­ser Woche die ach­ten Klas­sen der Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen – beim Erleb­nis­un­ter­richt in den mobi­len Werk­stät­ten des Ener­gie­dienst­leis­ters EWE.

+++ EWE PRESSEMITTEILUNG +++

Königs Wus­ter­hau­se­ner Jugend­li­che bau­en Energieerzeuger
EWE-Schul­mo­bil zu Gast an Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen / Schü­le­rin­nen und Schü­ler bau­en im Erleb­nis­un­ter­richt Kurbelleuchten

Straus­berg, 6. Sep­tem­ber 2022. In die­ser Woche erle­ben die ach­ten Klas­sen der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen der Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH Ener­gie zum Anfas­sen. Grund für den fri­schen Wind im Unter­richt ist der Besuch des EWE-Schul­mo­bils mit sei­nen mobi­len Werk­stät­ten. Statt Mathe, Deutsch und Bio­lo­gie ste­hen die The­men Ener­gie­er­zeu­gung, Ener­gie­spa­ren und rege­ne­ra­ti­ve Ener­gien auf dem Stun­den­plan – ganz nach dem Mot­to „Ent­de­cke dein Technik-Herz“.

Das EWE-Team zeigt den Schü­le­rin­nen und Schü­lern, wie man mit selbst gebau­ten Ener­gie­mo­del­len Strom erzeu­gen kann, und was es mit den erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len auf sich hat. Aus den Klas­sen­räu­men wur­den Werk­stät­ten mit Bau­ma­te­ri­al, Mess­kof­fern und umfang­rei­chen Anschau­ungs­ma­te­ria­li­en. Neben einer theo­re­ti­schen Ein­füh­rung und Infor­ma­tio­nen zum The­ma Ener­gie­er­zeu­gung bekom­men die Acht­kläss­ler zunächst das not­wen­di­ge Hand­werks­zeug für die anste­hen­de Auf­ga­be: Bau einer Kurbelleuchte.

Foto: © Cord Rademacher

Am Diens­tag­vor­mit­tag haben Lukas (l.) und sei­ne Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler der 8a mit dem EWE-Team gelö­tet, geschraubt und gebohrt – für ihre eige­nen klei­nen Kurbelleuchten

Pra­xis­ar­beit und bewuss­ter Umgang mit Ener­gie im Fokus

Mit unse­rem fächer­über­grei­fen­den Unter­richt wol­len wir Kids durch Wer­keln und Aus­pro­bie­ren mit Ener­gie­the­men in Berüh­rung brin­gen und sie für natur­wis­sen­schaft­li­che und tech­ni­sche The­men begeis­tern“, sagt EWE-Pro­jekt­lei­te­rin Bri­git­te Jeschke zum Enga­ge­ment des Unter­neh­mens. Auf die­se Wei­se kön­nen sie auch an die spä­te­re Arbeits­welt her­an­ge­führt werden.

Als regio­na­les Unter­neh­men ist es EWE zudem wich­tig, jun­gen Leu­ten die The­men Ener­gie­er­zeu­gung und erneu­er­ba­re Ener­gie, aber auch die Not­wen­dig­keit und Wich­tig­keit von Ener­gie­ein­spa­run­gen und Ener­gie­ef­fi­zi­enz näher zu brin­gen. So lern­ten sie, dass Strom und Gas nicht „ein­fach so“ ins Haus kom­men und durch einen bewuss­ten Umgang mit Ener­gie jeder hel­fen kann, das Kli­ma zu schüt­zen. „Die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen am Ener­gie­markt zei­gen, dass der spar­sa­me Umgang mit Ener­gie wich­ti­ger ist als je zuvor. Sie zei­gen ganz deut­lich, dass wir alle unse­ren Lebens­stil ändern und nach­hal­ti­ger gestal­ten müs­sen. Im Gro­ßen wie im Klei­nen“, sagt Bri­git­te Jeschke. Mit dem Ange­bot wol­le EWE zudem tech­ni­sche Beru­fe für jun­ge Men­schen attrak­tiv machen. Anspruch des Unter­neh­mens sei es, den Schü­lern etwas mit­zu­ge­ben, das sie in ihrem spä­te­ren Berufs­le­ben gebrau­chen können.

Das EWE-Schul­mo­bil wird bis zu den Weih­nachts­fe­ri­en zu Gast an Schu­len in sei­nen Hei­mat­re­gio­nen in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern sein. Nach der Visi­te an der Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen geht es wei­ter auf die Insel Rügen zur Regio­na­len Schu­le Gingst. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.ewe.com/technikherz. Bei Inter­es­se an einer Pro­jekt­wo­che mit dem EWE-Team reicht eine Anfra­ge per E‑Mail an info@ewe.de.

Sommercamp am Schulcampus Königs Wusterhausen der FAWZ gGmbH

In den Som­mer­fe­ri­en haben Päd­ago­gin­nen unse­res Teams für zwei Tage ein beson­de­res Feri­en­pro­gramm ange­bo­ten. Unter dem Mot­to „Zukunfts­ta­ge” konn­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ne Berufs­bil­der inten­si­ver kennenlernen.

Am ers­ten Tag hat­ten wir die Poli­zei zu Gast. Unse­re Jugend­li­chen erfuh­ren viel über die Arbeit als Poli­zist und lern­ten sogar, wie man Spu­ren unter­sucht. Am häu­figs­ten wur­de die Fra­ge nach dem Gehalt gestellt.
Das DRK bot einen sehr anschau­li­chen Besuch. Es wur­den Wun­den geschminkt, die dann unter Anlei­tung von unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern ver­sorgt wer­den durf­ten. Nun prü­fen wir die Mög­lich­keit, gemein­sam mit dem DRK, alle hal­be Jah­re einen Ers­te-Hil­fe-Kurs an unse­rer Schu­le anzubieten.
Ret­ten – Löschen – Ber­gen – Schüt­zen: Der Frei­tag stand ganz im Zei­chen der Feu­er­wehr und ihrer viel­fäl­ti­gen Einsatzgebiete.

Die Feed­back­run­de zu unse­rem Som­mer­camp fand, pas­send bei den Tem­pe­ra­tu­ren, im Eis­la­den statt. Dort reflek­tier­ten unse­re Jugend­li­chen die Tage und kamen zu dem Ergeb­nis, dass sie infor­ma­ti­ons­reich und inter­es­sant waren.

Tag der offenen Tür am 10. September 2022

Tag der offe­nen Tür am Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH: Erzie­hung und Bil­dung von der ers­ten Klas­se bis zum Abitur

Die Montesso­ri Grund­schu­le und die Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe laden Sie und Ihre Kin­der am 10. Sep­tem­ber herz­lich zum Tag der offe­nen Tür ein. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr haben Sie die Mög­lich­keit, die Beson­der­hei­ten bei­der Schu­len ken­nen­zu­ler­nen, an Füh­run­gen durch das Schul­ge­bäu­de teil­zu­neh­men und mehr dar­über zu erfah­ren, was es bedeu­tet im Ganz­tag zu ler­nen und zu leben.

 

 

 

 

Feierliche Überreichung der Europass-Zertifikate

Zum Zeug­nis gab es die­ses Jahr gleich eine dop­pel­te Über­ra­schung für unse­re Jahr­gangs­stu­fe 11.

Es wur­den fei­er­lich die Euro­pass-Zer­ti­fi­ka­te für die Eras­mus-Teil­neh­men­den über­reicht, in denen ihre erwor­be­nen Fähig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen wäh­rend ihres Aus­lands­auf­ent­hal­tes in Cabra belegt wer­den. Hier­zu gehö­ren neben den Sprach­kom­pe­ten­zen auch sozia­le Kom­pe­ten­zen und Fach­wis­sen, zum Bei­spiel im Bereich Agrar­wis­sen­schaf­ten, Forst­wirt­schaft und Nachhaltigkeit. 

Der Euro­pass ist ein per­sön­li­ches digi­ta­les Por­tal für Ler­nen und Arbei­ten in Euro­pa. Der Besitz eines Euro­pas­ses bringt Vor­tei­le bei einer Bewer­bung in Deutsch­land oder im Euro­päi­schen Ausland. 

Hier kön­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler alle Frei­wil­li­gen­tä­tig­kei­ten und beson­de­re Leis­tun­gen ange­ben, die ihnen für ihre Bewer­bun­gen wich­tig erschei­nen. Außer­dem kön­nen sie Abschluss­zeug­nis­se, Emp­feh­lungs­schrei­ben und ande­re Doku­men­te, die Auf­schluss über ihre Leis­tun­gen geben, in eine per­sön­li­che Euro­pass-Biblio­thek hoch­la­den und ein Pro­fil in einer oder in meh­re­ren euro­päi­schen Spra­chen anlegen. 

Wir gra­tu­lie­ren unse­ren Elft­kläss­lern zu die­sem Erfolg und wün­schen ihnen erhol­sa­me Ferien! 


För­der­hin­weis

Haf­tungs­aus­schluss:
„Die Ver­ant­wor­tung für den Inhalt [die­ser Ver­öf­fent­li­chung] trägt allein die Verfasserin/der Ver­fas­ser; die Kom­mis­si­on haf­tet nicht für die wei­te­re Ver­wen­dung der dar­in ent­hal­te­nen Angaben.“

 

Teilnahme an der Landesolympiade Physik

Hele­ne im Fina­le der Lan­des­olym­pia­de Phy­sik – Was für eine Leis­tung! Anfang Juni fand das Fina­le der Lan­des­olym­pia­de Phy­sik am Carl-Fried­rich-Gauß-Gym­na­si­um in Frank­furt (Oder) statt.

Es expe­ri­men­tier­ten, kno­bel­ten und grü­bel­ten 52 der bes­ten jun­gen Phy­si­ker Bran­den­burgs – und mit­ten unter ihnen war unse­re Schü­le­rin Hele­ne aus der 9. Klasse:

 

Ich habe an der Olym­pia­de teil­ge­nom­men, weil es mir Spaß macht mei­ne Phy­sik­kennt­nis­se zu tes­ten und mich selbst her­aus­zu­for­dern. Ich konn­te es nicht glau­ben, dass ich es ins Fina­le geschafft habe. Ich dach­te zuerst ich träu­me, aber ich habe mich dann extrem doll gefreut.“

 

 

Neben einer vier­stün­di­gen Klau­sur wur­de auch expe­ri­men­tiert: „Lei­der hat das Expe­ri­ment nicht funk­tio­niert – aber das war in Ord­nung, weil die Olym­pia­de eine schö­ne Erfah­rung war und ich vie­le neue Men­schen ken­nen­ge­lernt habe. Alle waren sehr freund­lich und man­che wuss­ten sogar mei­nen Namen, als ich gesagt habe, dass ich von einer Gesamt­schu­le bin.“ meint Helene.

Hele­ne war tat­säch­lich die ein­zi­ge Schü­le­rin einer Gesamt­schu­le unter den Teil­neh­mern. Sie möch­te im kom­men­den Jahr erneut bei der Lan­des­olym­pia­de Phy­sik teil­neh­men und hofft, dann gemein­sam mit ihren neu­en Freun­den, die sie wäh­rend der Olym­pia­de gefun­den hat, wie­der im Fina­le zu stehen.

Wir freu­en uns sehr mit Hele­ne und beglück­wün­schen sie zu ihrer groß­ar­ti­gen Leistung!

Schülerinnen und Schüler engagieren sich im Jugendbeirat der Stadt Königs Wusterhausen

Die Jugend­kon­fe­renz am 14.06.2022 in der Paul-Din­ter-Hal­le war ein vol­ler Erfolg. Nach einem Gruß­wort von Bür­ger­meis­te­rin Frau Wie­zo­rek und dem Staats­se­kre­tär für Bil­dung, Jugend und Sport, Herrn Frei­berg, besuch­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ver­schie­de­ne Work­shops und prä­sen­tier­ten die­se im anschlie­ßen­den Plenum.

Ich war etwas erstaunt, aber hoch­er­freut, dass sich vier unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur Wahl für einen Platz im Jugend­bei­rat der Stadt Königs Wus­ter­hau­sen auf­stell­ten. Von ins­ge­samt 25 Bewer­bern haben Wil­ly Wolff, Pau­la Pla­ge­mann und Leo­nie Stein einen der 15 Plät­ze im Jugend­bei­rat ergat­tern kön­nen. Sie haben sich gegen eine star­ke Kon­kur­renz durchgesetzt.

Im Fokus des Jugend­bei­ra­tes steht die Inter­es­sen­ver­tre­tung der Jugend­li­chen in der Kom­mu­nal­po­li­tik von Königs Wus­ter­hau­sen, ver­an­kert in § 18a der Kom­mu­nal­ver­fas­sung Brandenburg.

Jugend­li­che wer­den bei den regel­mä­ßi­gen Sit­zun­gen im Rat­haus gehört, in Ent­schei­dungs­fin­dun­gen ein­be­zo­gen und haben so die Mög­lich­keit, für sie rele­van­te The­men in die Tat umzu­set­zen. So wer­den z.B. öffent­li­che Par­tys und Open Air-Kinos orga­ni­siert, Frei­zeit­mög­lich­kei­ten geschaf­fen, für mehr Sicher­heit und Sau­ber­keit im Stadt­bild gesorgt und die zuge­hö­ri­gen Gemein­den ein­be­zo­gen und mit­ein­an­der ver­netzt. Die frisch gekür­ten Jugend­bei­rats­mit­glie­der unse­rer Schu­le hof­fen, mit ihren Stim­men die Neu­ge­stal­tung des Schul-Sport­plat­zes voranzutreiben.

Wir sind stolz und wün­schen Euch viel Erfolg!

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Oberstufe 
Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH

Nächster Halt: Nachhaltigkeit“

Erstau­nen und gro­ße Freu­de erweck­te ein Brief vom Bran­den­bur­gi­schen Land­tag am Mon­tag nach den Feri­en auf dem Schreib­tisch von Frau Möh­ring. Dar­in wur­de Georg Böke, ein Schü­ler aus dem Nawi-Kurs der 8. Klas­se, als Preis­trä­ger zur Preis­ver­lei­hung des 69. Euro­päi­schen Wett­be­werbs in den Land­tag nach Pots­dam eingeladen.

Das Mot­to des Wett­be­werbs war „Nächs­ter Halt: Nach­hal­tig­keit“. Der Kurs Natur­wis­sen­schaf­ten in der Jahr­gangs­stu­fe 8 hat­te im vor­an­ge­gan­ge­nen Halb­jahr zu die­sem The­ma geforscht und getüf­telt. Die drei gelun­gens­ten Bei­trä­ge wur­den von Frau Möh­ring ein­ge­reicht. Hier­zu zähl­ten zwei mul­ti­me­dia­le Grup­pen­ar­bei­ten und der Bei­trag von Georg zum The­ma „Urban Gar­de­ning“. Georg hat­te ein nach­hal­ti­ges Haus ent­wor­fen und als Modell gebaut, wel­ches mit „grü­nen Wän­den“, Solar­zel­len und Aqua­po­nik-Anla­gen aus­ge­stat­tet wur­de. Die­ses Modell soll bei­spiel­haft für ein zukünf­ti­ges „grü­nes Bau­en“ in Euro­pa stehen.

Die Preis­ver­lei­hung fand am 9. Mai 2022 im Ple­nar­saal des Land­ta­ges in Pots­dam statt — die Vize­prä­si­den­tin des Bran­den­bur­ger Land­ta­ges Bar­ba­ra Rich­stein eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung mit einem Gruß­wort. Sie lob­te die enor­me Teil­nah­me am ältes­ten Schü­ler­wett­be­werb Deutsch­lands. Neben der bran­den­bur­gi­schen Bil­dungs­mi­nis­te­rin Brit­ta Ernst, war auch Dr. Chris­ti­an Ehler, Abge­ord­ne­ter aus dem Euro­päi­schen Par­la­ment, und die bei­den Mit­glie­der des Land­ta­ges, Mat­thi­as Stef­ke und Udo Wer­nitz, anwe­send. Nach den ein­füh­ren­den Wor­ten der Vize­prä­si­den­tin begrüß­te auch Frau Ernst die Anwe­sen­den und bedank­te sich bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern und den unter­stüt­zen­den Lehr­kräf­ten für ihr Enga­ge­ment. Sie führ­te aus, dass Umwelt­schutz Euro­pa ver­bin­det und nur gemein­sam bewerk­stel­ligt wer­den könne.
 
Klaus-Die­ter Pohl, der Lan­des­be­auf­trag­te für Schü­ler­wett­be­wer­be, ver­las die Namen der 44 Preis­trä­ger des Lan­des­wett­be­wer­bes. 13 davon erhiel­ten auch einen Bun­des­preis – unter ihnen Georg Böke. Frau Ernst und Frau Rich­stein gra­tu­lier­ten Georg per­sön­lich und über­ga­ben die bei­den Urkun­den sowie einen Sachpreis.
 
Wie fühlt man sich, wenn man einen Preis im Land­tag ver­lie­hen bekommt? „Sehr gut!“, freut sich Georg. Er und Frau Möh­ring sind sich einig – nächs­tes Jahr sind wir wie­der dabei! 
 
 
In der Abschluss­re­de ver­si­cher­te Dr. Ehler, die Bot­schaft, dass Nach­hal­tig­keit und Umwelt­schutz den jun­gen Men­schen wich­tig sind, sei auch im Euro­päi­schen Par­la­ment ange­kom­men und die Poli­ti­ker wer­den gemein­sam dar­an arbeiten.
 
Ins­ge­samt nah­men 58.247 Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit 16.773 Arbei­ten am Euro­päi­schen Wett­be­werb teil. Umso grö­ßer ist die Freu­de über den Erfolg von Georg, sich gegen so vie­le Arbei­ten durch­ge­setzt zu haben, fin­det Frau Möh­ring. „Die Teil­nah­me an Wett­be­wer­ben ist eine gro­ße Chan­ce für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, sich krea­tiv mit ver­schie­de­nen The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen, ohne schu­li­schen Leis­tungs­druck zu erle­ben. Sie haben das Gefühl, tat­säch­lich selbst etwas bewir­ken zu kön­nen, was die Moti­va­ti­on der Jugend­li­chen för­dert. Sie kön­nen zei­gen, dass mehr in ihnen steckt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben sehr selb­stän­dig an ihren Bei­trä­gen gear­bei­tet, ich bin sehr stolz auf sie.“
 
v. l. Barbara Richstein, Ulrike Möhring, Georg Böke, Britta Ernst

Quel­le: Land­tag Brandenburg