Berufsorientierung mit Tiger, Koala & Co.

Die eige­nen Stär­ken fin­den hieß es für unse­re Neunt­kläss­ler am 12.01.2023 beim Aus­flug in das Berufs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum (BIZ) nach Ber­lin Neu­kölln. Nach einer kur­zen Ein­füh­rung durch unse­re Berufs­be­ra­te­rin Frau Colis­ta war allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern klar: wel­chen Beruf man erler­nen will, kann nie­mand ande­res als man selbst entscheiden.

Die Jugend­li­chen füll­ten einen Selbst­ein­schät­zungs­bo­gen aus und erhiel­ten im Anschluss ein dazu pas­sen­des Tier. Die­ses Tier stand für einen bestimm­ten Cha­rak­ter­typ und ver­schie­de­ne Berufs­in­ter­es­sen. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler waren über­rascht, wie gut die Berufs­tipps in den meis­ten Fäl­len mit ihren eige­nen Vor­stel­lun­gen und Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten übereinstimmten. 
Mit die­sen Infor­ma­tio­nen bega­ben sich die Jugend­li­chen an die Com­pu­ter­ar­beits­plät­ze, um ihre Traum­be­ru­fe zu recher­chie­ren oder sich im All­ge­mei­nen über bestimm­te Aus­bil­dungs­be­ru­fe zu informieren.
Eli­as fass­te im Anschluss zusam­men: „Mir hat der heu­ti­ge Tag auf jeden Fall gehol­fen. Ich konn­te eine Men­ge über mei­nen Berufs­wunsch ler­nen und habe mir auch ähn­li­che Beru­fe angesehen.“

Wir bedan­ken uns bei Herrn Dr. Theil­a­cker für die Orga­ni­sa­ti­on und bei Frau Colis­ta und dem BIZ für die Durch­füh­rung die­ses infor­ma­ti­ven Vormittags!

Frau Möh­ring
Fach­leh­re­rin Bio­lo­gie, Che­mie, Naturwissenschaften

Infonachmittag am 20.01.2023

Unse­re Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen lädt am 20. Janu­ar zu einem Info­nach­mit­tag ein. Von 16 – 19 Uhr haben Inter­es­sier­te die Mög­lich­keit uns und unse­re Schu­le bes­ser kennenzulernen.

Jet­zi­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler neh­men Sie mit auf Füh­run­gen durch unser Schul­ge­bäu­de. Es war­ten span­nen­de Gesprä­che mit unse­ren Fach­leh­re­rin­nen und ‑leh­rern, die unser Pro­fil erklä­ren und Ihnen unse­re Schul­kul­tur näherbringen. 
Wir stel­len unse­re modern aus­ge­stat­te­ten Fach­ka­bi­net­te vor, prä­sen­tie­ren unse­re viel­fäl­ti­gen Lehr­ma­te­ria­li­en und zei­gen aktu­el­le Pro­jekt­ar­bei­ten aus ver­schie­de­nen Jahrgängen.

Herr Pat­zer, unser Schul­lei­ter, erläu­tert im Rah­men einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung die Mög­lich­kei­ten des Schul­wech­sels, ins­be­son­de­re nach der 10. Klas­se. Die gym­na­sia­le Ober­stu­fe unse­rer Schu­le steht auch Schü­le­rin­nen und Schü­lern offen, die vor­her eine ande­re Schu­le besucht haben, dort erfolg­reich ihren Abschluss gemacht haben und nun das Abitur in 3 Jah­ren anstreben. 
Das Anmel­de­ver­fah­ren für die Sekun­dar­stu­fe I läuft bereits auf Hoch­tou­ren. Seit Sep­tem­ber 2022 konn­ten Eltern Ihre Kin­der zum Schul­be­such bei uns anmel­den. Für das Schul­jahr 2023/24 ste­hen noch eini­ge freie Plät­ze zur Verfügung. 
Natür­lich sind auch Besu­che­rin­nen und Besu­cher herz­lich will­kom­men, die sich bereits für das Schul­jahr 2024/25 inter­es­sie­ren und einen ers­ten Ein­druck von uns und unse­rer Schu­le gewin­nen möchten.

Nut­zen Sie die Chan­ce, um sich aus­führ­lich über uns und unse­re Schu­le zu infor­mie­ren und Fra­gen zum Über­gang in die Sekun­dar­stu­fe I und II zu stellen.

Wir freu­en uns auf Ihren Besuch!

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wusterhausen

Schwimmcamp 2022

Väter­chen Frost hat­te gan­ze Arbeit geleis­tet, als unse­re drei neun­ten Klas­sen sich auf den Weg ins Schwimm­camp nach Lin­dow machten.

Bei kna­cki­gen minus 8 Grad Außen­tem­pe­ra­tur und freund­li­chen 28 Grad Hal­len­tem­pe­ra­tur soll­ten unse­re Jugend­li­chen Schwim­men ler­nen. Das Ziel des Aus­flugs war, dass unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich sicher im Was­ser bewe­gen kön­nen und ler­nen, wie sie sich oder ande­re im Not­fall aus dem Was­ser ret­ten können. 

Von Mon­tag bis Frei­tag hieß es von früh bis spät Krau­len, Brust- und Rücken­schwim­men, Tau­chen, Sprin­gen und natür­lich auch Theo­rie­un­ter­richt. Die Jugend­li­chen konn­ten die Woche nut­zen, um die Prü­fung für das Deut­sche Schwimm­ab­zei­chen in Bron­ze, Sil­ber oder Gold abzulegen. 
Die Aben­de wur­den mit ver­schie­de­nen Sport­ak­ti­vi­tä­ten gefüllt. Wir konn­ten vor­han­de­ne Hal­len und Ein­rich­tun­gen zum Fußball‑, Tischtennis‑, Vol­ley­ball­spie­len und Tan­zen nut­zen. Auch Yoga und Bow­ling waren im Angebot. 
Der letz­te Tag wur­de für ein Schwimm­fest mit Spiel- und Spaß­ak­ti­vi­tä­ten im Was­ser genutzt. 

Schwimm­ab­zei­chen-Bilanz der Woche: 17x Gold, 14x Sil­ber, 6x Bron­ze, eine tol­le Ver­bes­se­rung der Schwimm­leis­tun­gen, Schwimm­häu­te zwi­schen den Fin­gern und Zehen und jede Men­ge Spaß. Wir gra­tu­lie­ren all unse­ren Schü­le­rin­nen  und Schü­lern zu den groß­ar­ti­gen Leistungen! 

Unser gro­ßer Dank gilt dem Team des Sport- und Bil­dungs­zen­trums Lin­dow für die für­sorg­li­che Unter­brin­gung, das groß­ar­ti­ge und reich­hal­ti­ge Essen und die Mög­lich­keit der Nut­zung der vie­len Sportstätten. 

Wir kom­men ger­ne wieder! 

Das Leh­rer- und Betreu­er­team der Schwimm­camps 2022 

 

 

Aktiv unterwegs in der Stadtpolitik

Im Juni berich­te­ten wir über die Jugend­kon­fe­renz in Königs Wus­ter­hau­sen. Wir waren sehr stolz, dass sich im Rah­men die­ser Ver­an­stal­tung 4 von unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern zur Wahl für den Jugend­bei­rat der Stadt auf­stel­len lie­ßen. Wil­ly Wolff, Leo­nie Stein und Pau­la Pla­ge­mann sicher­ten sich damals je einen der 15 frei­en Plätze.

Wir sind Vie­le und jeder darf und soll sei­ne eige­ne Mei­nung äußern.“ 

Wie schafft man es, mög­lichst vie­len Jugend­li­chen eine Stim­me zu geben? Rich­tig, durch Viel­falt. Und das ist genau das, wodurch sich der neue Jugend­bei­rat aus­zeich­net. Die Alters­span­ne unter den Mit­glie­dern beträgt sat­te 8 Jah­re und reicht vom 14-jäh­ri­gen Schü­ler bis hin zum 22-jäh­ri­gen Mas­ter­stu­den­ten. Mit­ten unter ihnen: Unse­re Pau­la Pla­ge­mann als neue Vorstandsvorsitzende.
Pau­la ist begeis­tert von der Viel­fäl­tig­keit des Jugend­bei­ra­tes. Die gewähl­ten Mit­glie­der besu­chen die ver­schie­dens­ten Schu­len im Umkreis und fast alle Orts­tei­le sind ver­tre­ten. Das hilft unge­mein, denn man lernt, eben nicht nur vor der eige­nen Haus­tür zu keh­ren, son­dern auch mal nach rechts und links zu schau­en und sich sei­ner Umwelt bewusst zu werden.

Von der Arbeit des Jugend­bei­ra­tes erfuhr Pau­la durch die Schul­so­zi­al­ar­beit ihrer Schu­le. „Es ist ein gutes Signal, wenn es aus der Schu­le her­aus gelingt, Schü­ler zu poli­ti­scher Teil­ha­be zu animieren.“ 

Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen in den nächs­ten Wochen und Mona­ten wird es sein, die Arbeit des Jugend­bei­ra­tes sicht­ba­rer zu gestal­ten. Vie­le Jugend­li­che wis­sen nicht, dass es über­haupt ein Gre­mi­um gibt, an das sie sich wen­den kön­nen. Auch Pau­la selbst wuss­te lan­ge nichts vom Jugend­bei­rat. „Wir soll­ten jetzt stark an unse­rer öffent­li­chen Prä­senz arbei­ten und zum Bei­spiel an unse­ren Social-Media-Kanälen.“ 
Die Mit­glie­der des Jugend­bei­ra­tes möch­ten ein kla­res Zei­chen set­zen. Sie sind das Sprach­rohr der Jugend von Königs Wus­ter­hau­sen und sie alle sind mit dem Ziel ange­tre­ten, wirk­lich etwas zu bewegen.

Wir wün­schen dem Jugend­bei­rat der Stadt Königs 
Wus­ter­hau­sen alles Gute und viel Erfolg bei ihrer Arbeit! 

Elternhaltestelle am Schulcampus Königs Wusterhausen

Am 21.09.2022 wur­de gemein­sam mit der Stadt Königs Wus­ter­hau­sen, dem ADAC Ber­lin-Bran­den­burg, dem Ord­nungs­amt Königs Wus­ter­hau­sen und Eltern­ver­tre­tern vom Cam­pus die ers­te Eltern­hal­te­stel­le eingeweiht. 

Der star­ke Ver­kehr zu den Bring- und Hol­zei­ten am Cam­pus hat­te zuletzt immer wie­der zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen geführt. Das Hal­ten und Par­ken auf der Fahr­bahn im obe­ren Abschnitt der Stra­ße, im Wen­de­kreis am Ein­gangs­be­reich, war bereits seit län­ge­rer Zeit unter­sagt. Fahr­zeu­ge durf­ten hier also schon län­ger nicht mehr anhal­ten, auch nicht um die Kin­der aus­stei­gen zu lassen.

Im Bereich der Eltern­hal­te­stel­le selbst gilt nun ein ein­ge­schränk­tes Halt­ver­bot. So ist es den Abho­len­den mög­lich, dort die Kin­der aus­stei­gen zu las­sen. Geparkt wer­den darf hier aller­dings nicht. Ziel der Eltern­hal­te­stel­le ist schließ­lich auch, dass die Kin­der den ver­blei­ben­den Schul­weg selbst­stän­dig bewäl­ti­gen. In die­sem Zusam­men­hang haben wir einen wei­te­ren Ein­gang, begin­nend an der Turn­hal­le, geschaffen.

Wich­tig für alle: die Hal­te­stel­le nicht durch das Ran­gie­ren auf der Fahr­bahn anfah­ren! Sol­che Fahr­ma­nö­ver füh­ren zu gefähr­li­chen Situationen.

Wir wün­schen uns von allen Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und Ver­kehrs­teil­neh­mern, dass die­se die Wen­de­schlei­fe am obe­ren Ende der Stra­ße nut­zen, um anschlie­ßend ent­spannt zur Eltern­hal­te­stel­le zurückzukehren.

Jac­que­line Beyes – Hort­lei­te­rin der Montesso­ri Grundschule 
Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH 

ErasmusDays in unserer Schule

Get­ting clo­ser! Cabra-Königs Wus­ter­hau­sen – unter die­sem Mot­to fand am Frei­tag, den 14.10.2022, der Spa­nisch­un­ter­richt in unse­rer 9. Klas­se statt. Im Rah­men der Eras­mus­Days plan­ten wir eine Video­kon­fe­renz mit unse­rer spa­ni­schen Part­ner­schu­le in der Regi­on Cordoba/Andalusien.  

Zunächst berei­te­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler sich vor, um sich der spa­ni­schen Klas­se in ca. 2700 km Ent­fer­nung in spa­ni­scher Spra­che vor­zu­stel­len. In gespann­ter Vor­freu­de und auch ziem­lich ner­vös war­te­ten die Jugend­li­chen, bis die Tech­nik stimmte. 

Die spa­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Alter von 14 und 15 Jah­ren stell­ten sich vor und erzähl­ten von ihren Hob­bies und Lieb­lings­fä­chern. Danach waren unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler an der Rei­he und tra­ten vor die Kame­ra, um sich ihrer­seits vor­zu­stel­len. Jeder ern­te­te Applaus und die anfäng­li­che Ner­vo­si­tät lös­te sich in Luft auf und wich der Begeisterung. 

Das war mal eine ganz ande­re Spa­nisch­stun­de.“, mein­te ein Schü­ler danach. „Es hat Spaß gemacht.“ 

Der Video­an­ruf war die Auf­takt­ver­an­stal­tung für die Zusam­men­ar­beit mit unse­rer Part­ner­schu­le in Cabra in die­sem Schul­jahr. Im nächs­ten Schritt wer­den die Jugend­li­chen inter­na­tio­na­le Teams bil­den, um gemein­sam an einem Pro­jekt zu arbeiten. 

Frau Möh­ring
Fach­leh­re­rin Bio­lo­gie, Che­mie, Naturwissenschaften

För­der­hin­weis

Haf­tungs­aus­schluss:
„Die Ver­ant­wor­tung für den Inhalt [die­ser Ver­öf­fent­li­chung] trägt allein die Verfasserin/der Ver­fas­ser; die Kom­mis­si­on haf­tet nicht für die wei­te­re Ver­wen­dung der dar­in ent­hal­te­nen Angaben.“

Exkursion in den Tiergarten

Bei strah­len­dem Son­nen­schein unter­nahm der Semi­nar­kurs unse­rer 12. Klas­se eine Exkur­si­on in den herbst­li­chen Tier­gar­ten in Königs Wusterhausen. 

Der Ober­förs­ter des Lan­des­forst­be­triebs Ham­mer, Herr Ness, kam extra für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach Königs Wus­ter­hau­sen, um den Jugend­li­chen das The­ma Wald aus Sicht eines Förs­ters näher zu brin­gen. Neben den The­men Holz­wirt­schaft, Wald­um­bau und Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten im forst­wirt­schaft­li­chen Bereich wur­den eine Viel­zahl von wald­be­zo­ge­nen The­men bespro­chen, denn unse­re Jugend­li­chen hat­ten vie­le Fragen. 

Herr Ness beriet unse­re 12.-Klässler auch zur Durch­füh­rung ver­schie­de­ner wis­sen­schaft­li­cher Unter­su­chun­gen, so dass eini­ge nach der Ver­an­stal­tung schon mit kon­kre­ten Vor­stel­lun­gen zur Durch­füh­rung ihrer Semi­nar­ar­beit nach Hau­se fah­ren konn­ten. „Es war viel inter­es­san­ter als zunächst erwar­tet. Ich hat­te mir zu mei­nem eige­nen The­ma erst nicht sehr viel Hoff­nung auf Input gemacht.“, sag­te einer der Schü­ler begeistert. 

Die Exkur­si­on dien­te der The­men­fin­dung zur Semi­nar­ar­beit, die in die­sem Jahr zum Leit­the­ma „Wald“ bear­bei­tet wer­den soll. Neben Arbei­ten zur Aus­wir­kung des Kli­ma­wan­dels, Schäd­lin­gen im Wald, Heil­pflan­zen oder Wald­ge­sund­heit, wur­den von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern auch lite­ra­ri­sche und gesell­schafts­wis­sen­schaft­li­che The­men gewählt, wie zum Bei­spiel Wald­be­stat­tung oder „Die Eiche“ von Fried­rich Schil­ler. Herr Ness drück­te im Anschluss an die Exkur­si­on sei­ne Freu­de über so viel Inter­es­se der Jugend­li­chen am Wald aus. Der Lan­des­forst­be­trieb ist sehr an einer wei­te­ren Zusam­men­ar­beit mit unse­rer Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe interessiert. 

Ich freue mich auf eine Viel­zahl an inter­es­san­ten Semi­nar­ar­bei­ten und set­ze gro­ße Hoff­nung auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Arbei­ten sei­tens unse­rer Schü­ler.“, berich­tet Frau Möh­ring. „Die Mög­lich­keit, sich auch außer­halb der Schu­le Wis­sen anzu­eig­nen und ein­mal über den „Tel­ler­rand“ hin­aus­zu­schau­en ist für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine groß­ar­ti­ge Berei­che­rung und führt immer wie­der zu bis­her unge­ahn­ten Erkenntnissen.“ 

Wir bedan­ken uns sehr bei Herrn Ness für die fach­kun­di­ge und herz­li­che Füh­rung und hof­fen auch unse­rer­seits auf eine Wei­ter­füh­rung der guten Zusammenarbeit. 

Frau Möh­ring
Fach­leh­re­rin Bio­lo­gie, Che­mie, Naturwissenschaften

Wunderschön und ein bisschen gruselig…

Der Nawi-Wahl­pflicht-Kurs der 9. Klas­sen nimmt teil an einem Citizen-Science-Projekt. 

Die Neunt­kläss­ler staun­ten nicht schlecht, als sie am ver­gan­ge­nen Frei­tag auf dem Weg zu einer Exkur­si­on in den Wald eine Got­tes­an­be­te­rin (Man­tis reli­gio­sa) an der Turn­hal­len­wand ent­deck­ten. Die­se ein­zi­ge euro­päi­sche Fang­schre­cken­art kommt ursprüng­lich aus dem Mit­tel­meer­ge­biet und brei­tet sich seit ein paar Jah­ren in Süd­deutsch­land und Ber­lin aus. Inzwi­schen sind auch immer mehr Fun­de aus Bran­den­burg bekannt.


Um die Aus­brei­tung unter­su­chen zu kön­nen, haben das Natur­kun­de­mu­se­um Pots­dam und die Ento­mo­lo­gen des Freun­des­krei­ses Man­ti­den­freun­de Ber­lin-Bran­den­burg ein Citi­zen-Sci­ence-Pro­jekt ins Leben geru­fen, bei dem jeder mit­ma­chen kann, wenn er eine Got­tes­an­be­te­rin findet. 
Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bestaun­ten das männ­li­che Tier beim Son­nen­ba­den an der Wand und mach­ten Fotos. Im Anschluss mel­de­ten wir den Fund­ort und schick­ten ein Foto. 
Aus den Fund­da­ten wer­den Ver­brei­tungs­kar­ten erstellt, so dass man nach­voll­zie­hen kann, wie sich die Art in Bran­den­burg ausbreitet.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen unter: Got­tes­an­be­te­rin gesucht! | Natur­kun­de­mu­se­um Potsdam

Frau Möh­ring (Leh­re­rin für Bio­lo­gie, Che­mie und Naturwissenschaften)

Sommercamp Mathematik

Bereits zum zwei­ten Mal fand in den Som­mer­fe­ri­en an unse­rer Schu­le, unter der Lei­tung von Frau Thein­ert und Herrn Strung, das Som­mer­camp Mathe­ma­tik statt.

Für inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, mathe­ma­ti­sche Erleb­nis­se und Kennt­nis­se auf eine ande­re Wei­se zu erfah­ren – The­men unab­hän­gig von Lern­plä­nen und Leistungsdruck.
Lern­stra­te­gien, Lösungs­al­go­rith­men für mathe­ma­ti­sche Auf­ga­ben­stel­lun­gen und spie­le­ri­sche mathe­ma­ti­sche Her­an­ge­hens­wei­sen stan­den im Vor­der­grund. Beson­ders die mathe­ma­ti­schen Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken begeis­ter­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer.
Wir ermit­tel­ten die Meis­ter im „4‑gewinnt“ und „Tic-tac-toe“. Die Sie­ge­rin­nen und Sie­ger dür­fen die­sen Titel nun ein Jahr lang tragen.
Es gab die Mög­lich­keit, durch ein gemein­sam zube­rei­te­tes Früh­stück oder Mit­tag­essen Erfah­run­gen fern­ab von mathe­ma­ti­schen Pro­blem­stel­lun­gen zu sam­meln. Auch die sport­li­che Note kam nicht zu kurz. In den Pau­sen wur­de inten­siv Tisch­ten­nis gespielt. 
Ins­ge­samt ein gelun­ge­nes Pro­jekt, dass sei­ne Fort­set­zung in den nächs­ten Jah­ren fin­den wird. 

 

 

Jugendliche bauen Energieerzeuger – EWE-Schulmobil zu Gast

Ihr Tech­nik-Herz ent­de­cken kön­nen in die­ser Woche die ach­ten Klas­sen der Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen – beim Erleb­nis­un­ter­richt in den mobi­len Werk­stät­ten des Ener­gie­dienst­leis­ters EWE.

+++ EWE PRESSEMITTEILUNG +++

Königs Wus­ter­hau­se­ner Jugend­li­che bau­en Energieerzeuger
EWE-Schul­mo­bil zu Gast an Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen / Schü­le­rin­nen und Schü­ler bau­en im Erleb­nis­un­ter­richt Kurbelleuchten

Straus­berg, 6. Sep­tem­ber 2022. In die­ser Woche erle­ben die ach­ten Klas­sen der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen der Fürs­ten­wal­der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­zen­trum gGmbH Ener­gie zum Anfas­sen. Grund für den fri­schen Wind im Unter­richt ist der Besuch des EWE-Schul­mo­bils mit sei­nen mobi­len Werk­stät­ten. Statt Mathe, Deutsch und Bio­lo­gie ste­hen die The­men Ener­gie­er­zeu­gung, Ener­gie­spa­ren und rege­ne­ra­ti­ve Ener­gien auf dem Stun­den­plan – ganz nach dem Mot­to „Ent­de­cke dein Technik-Herz“.

Das EWE-Team zeigt den Schü­le­rin­nen und Schü­lern, wie man mit selbst gebau­ten Ener­gie­mo­del­len Strom erzeu­gen kann, und was es mit den erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len auf sich hat. Aus den Klas­sen­räu­men wur­den Werk­stät­ten mit Bau­ma­te­ri­al, Mess­kof­fern und umfang­rei­chen Anschau­ungs­ma­te­ria­li­en. Neben einer theo­re­ti­schen Ein­füh­rung und Infor­ma­tio­nen zum The­ma Ener­gie­er­zeu­gung bekom­men die Acht­kläss­ler zunächst das not­wen­di­ge Hand­werks­zeug für die anste­hen­de Auf­ga­be: Bau einer Kurbelleuchte.

Foto: © Cord Rademacher

Am Diens­tag­vor­mit­tag haben Lukas (l.) und sei­ne Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler der 8a mit dem EWE-Team gelö­tet, geschraubt und gebohrt – für ihre eige­nen klei­nen Kurbelleuchten

Pra­xis­ar­beit und bewuss­ter Umgang mit Ener­gie im Fokus

Mit unse­rem fächer­über­grei­fen­den Unter­richt wol­len wir Kids durch Wer­keln und Aus­pro­bie­ren mit Ener­gie­the­men in Berüh­rung brin­gen und sie für natur­wis­sen­schaft­li­che und tech­ni­sche The­men begeis­tern“, sagt EWE-Pro­jekt­lei­te­rin Bri­git­te Jesch­ke zum Enga­ge­ment des Unter­neh­mens. Auf die­se Wei­se kön­nen sie auch an die spä­te­re Arbeits­welt her­an­ge­führt werden.

Als regio­na­les Unter­neh­men ist es EWE zudem wich­tig, jun­gen Leu­ten die The­men Ener­gie­er­zeu­gung und erneu­er­ba­re Ener­gie, aber auch die Not­wen­dig­keit und Wich­tig­keit von Ener­gie­ein­spa­run­gen und Ener­gie­ef­fi­zi­enz näher zu brin­gen. So lern­ten sie, dass Strom und Gas nicht „ein­fach so“ ins Haus kom­men und durch einen bewuss­ten Umgang mit Ener­gie jeder hel­fen kann, das Kli­ma zu schüt­zen. „Die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen am Ener­gie­markt zei­gen, dass der spar­sa­me Umgang mit Ener­gie wich­ti­ger ist als je zuvor. Sie zei­gen ganz deut­lich, dass wir alle unse­ren Lebens­stil ändern und nach­hal­ti­ger gestal­ten müs­sen. Im Gro­ßen wie im Klei­nen“, sagt Bri­git­te Jesch­ke. Mit dem Ange­bot wol­le EWE zudem tech­ni­sche Beru­fe für jun­ge Men­schen attrak­tiv machen. Anspruch des Unter­neh­mens sei es, den Schü­lern etwas mit­zu­ge­ben, das sie in ihrem spä­te­ren Berufs­le­ben gebrau­chen können.

Das EWE-Schul­mo­bil wird bis zu den Weih­nachts­fe­ri­en zu Gast an Schu­len in sei­nen Hei­mat­re­gio­nen in Bran­den­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern sein. Nach der Visi­te an der Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen geht es wei­ter auf die Insel Rügen zur Regio­na­len Schu­le Gingst. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.ewe.com/technikherz. Bei Inter­es­se an einer Pro­jekt­wo­che mit dem EWE-Team reicht eine Anfra­ge per E‑Mail an info@ewe.de.