Geschichte muss lebendig werden – und bleiben!

Die Aula unse­rer Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen war gut gefüllt mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern der 9. bis 11. Jahr­gangs­stu­fe, als Hen­ry Schacht­ner als Zeit­zeu­ge aus sei­nem Leben erzähl­te.

Der 80-Jäh­ri­ge war auf Ein­la­dung des regie­ren­den Bür­ger­meis­ters von Ber­lin zu Gast in der Regi­on und woll­te vor einer Schü­ler­grup­pe von sei­nen Erleb­nis­sen wäh­rend der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus erzäh­len.
Eine sol­che Gele­gen­heit muss eine Schu­le nut­zen, wenn sie Geschich­te leben­dig erzäh­len will. Zugleich ist eine fun­dier­te Aus­ein­an­der­set­zung mit dem dun­kels­ten Kapi­tel der deut­schen Geschich­te ins­be­son­de­re in Zei­ten, in denen Popu­lis­mus und Rechts­ex­tre­mis­mus wie­der an Boden gewin­nen, not­wen­dig.

Ein Zeitzeuge berichtet

Als jüdi­sches Klein­kind erleb­te Hen­ry Schach­ter – des­sen gebür­ti­ger Vor­na­me Ari­el ist – mit, wie sei­ne Fami­lie vor den Natio­nal­so­zia­lis­ten flie­hen muss­te. Es war eine Odys­see, die nach der Reichs­po­grom­nacht am 9./10. Novem­ber 1938 begann. Sie führ­te von Frank­furt (Main) über Polen nach Bel­gi­en. Dort, getrennt von sei­nen Eltern, über­leb­te er den Holo­caust in einem Ver­steck. Sei­ne Mut­ter starb in einem Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger an Typhus, sein Vater wur­de bei einem Flucht­ver­such wäh­rend des Todes­mar­sches aus dem Ver­nich­tungs­la­ger Ausch­witz kurz vor der Befrei­ung des Lagers durch die Rote Armee getö­tet.

Der heu­te in Groß­bri­tan­ni­en leben­de Hen­ry Schach­ter war in Beglei­tung sei­ner Toch­ter gekom­men. Er for­der­te unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler her­aus, indem er sei­ne Aus­füh­run­gen nahe­zu aus­schließ­lich auf Eng­lisch dar­bot. Doch nach eige­nem Bekun­den stell­te dies für die­se kein Pro­blem dar. Auf­grund des straf­fen Rei­se­pro­gramms von Herrn Schach­ter blieb am Ende wenig Zeit, um ver­tie­fen­de Fra­gen zu stel­len. Doch die Reak­tio­nen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler zeig­ten, dass sie von dem beweg­ten Leben Schach­ters beein­druckt waren.

Herr Rietzl
stell­ver­tre­ten­der Schul­lei­ter

Ergän­zend und pas­send zu Hen­ry Schach­ters Geschich­te möch­ten wir das Gedicht von Mar­tin Niem­öl­ler anfü­gen:

Als die Nazis die Kom­mu­nis­ten hol­ten, habe ich geschwie­gen;
ich war ja kein Kom­mu­nist.
Als sie die Sozi­al­de­mo­kra­ten ein­sperr­ten, habe ich geschwie­gen;
ich war ja kein Sozi­al­de­mo­krat.
Als sie die Gewerk­schaf­ter hol­ten, habe ich geschwie­gen,
ich war ja kein Gewerk­schaf­ter.
Als sie mich hol­ten, gab es kei­nen mehr, der pro­tes­tie­ren konn­te.

Mar­tin Niem­öl­ler, dt. evang. Theo­lo­ge (1892–1984)

Großer Arbeitseinsatz auf dem Schulcampus Königs Wusterhausen der FAWZ gGmbH

Vor den Oster­fe­ri­en haben Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sowie Eltern und Ange­hö­ri­ge unse­res Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen bei einem gro­ßen Arbeits­ein­satz über zwei Tage mit­ge­wirkt.

Verschönerung unseres Schulgeländes in 2 Tagen

Mit ver­ein­ten Kräf­ten haben sie alle an einem Frei­tag und Sams­tag das Schul­ge­län­de anläss­lich des bevor­ste­hen­den 5‑jährigen Jubi­lä­ums unse­rer Gesamt­schu­le und des 10-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums unse­rer Montesso­ri Grund­schu­le ver­schö­nert.

Das zahl­rei­che Erschei­nen und die aus­dau­ern­de Tätig­keit aller Betei­lig­ten ver­hal­fen den Teams, einen Groß­teil der geplan­ten Arbei­ten erfolg­reich umzu­set­zen und auch weit­ge­hend abzu­schlie­ßen.

Um all die­se Arbei­ten zu bewerk­stel­li­gen waren vor allem die Eltern nicht nur bereit Arbeits­ma­te­ria­li­en, ‑gerä­te sowie ‑maschi­nen und die eige­ne Arbeits­kraft zur Ver­fü­gung zu stel­len, son­dern auch wert­vol­le Urlaubs­ta­ge

In kur­zer Zeit ist dadurch bei­spiels­wei­se ein über­dach­ter Unter­stand ent­stan­den. Das schnel­le Vor­an­brin­gen die­ser Arbei­ten haben wir u. a. dem Ein­satz eines Rad­la­ders zu ver­dan­ken. Die­sen spon­ser­te eine Fami­lie, die bereits zum wie­der­hol­ten Male Arbeits­ma­te­ria­li­en bereit­stell­te.
Eine wei­te­re Fami­lie hat Con­tai­ner zur Ver­fü­gung gestellt sowie sich für die Über­nah­me der Ent­sor­gung der Gar­ten­ab­fäl­le bereit erklärt. Zwei wei­te­re Fami­li­en (eine aus der Grund­schu­le, eine aus der Gesamt­schu­le) haben uns Find­lin­ge gelie­fert. Zwei Eltern haben uns an bei­den Tagen unter­stützt und dafür teil­wei­se sogar Urlaub genom­men.

 

Danksagung an alle Beteiligten

Unser Dank gilt neben den eben genann­ten auch fol­gen­den Unter­stüt­zern:

  • dem För­der­ver­ein der Montesso­ri Grund­schu­le und Gesamt­schu­le: Er spen­de­te ein India­ner­ti­pi.
  • dem Bun­des­forst: Sie spen­dier­ten 60 Meter Baum­stäm­me. Aus der Zusam­men­ar­beit ergibt sich sogar eine län­ger­fris­ti­ge Koope­ra­ti­on.
  • der Fir­ma Kel­ler: Ihnen ist der Trans­port der Baum­stäm­me zu ver­dan­ken.
  • der Fir­ma Born: Sie haben Erde und Sand gelie­fert.
  • der Fir­ma Nusche: Die Flei­sche­rei hat den Ein­satz kuli­na­risch ver­sorgt und vor Ort das Essen ver­teilt.
  • der Geschäfts­lei­tung der FAWZ gGmbH: Sie über­nahm u. a. die Kos­ten für die Anschaf­fung der Pflan­zen.

Die Pla­nung und Koor­di­na­ti­on der Arbei­ten haben sich unse­re bei­den Haus­meis­ter, Herr Beyes und Herr Hütt­ner, zur Auf­ga­be gemacht.

Ein solch außer­or­dent­li­ches Enga­ge­ment hat sogar das Team unse­res Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen über­rascht. Wir möch­ten an die­ser Stel­le noch ein­mal einen beson­de­ren Dank an alle hel­fen­den Hän­de aus­ge­spro­chen, denn auch unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben kräf­tig mit­an­ge­packt.

Ergebnisse des zweitägigen Arbeitseinsatzes

Es hat sich viel getan in nur zwei Tagen. Als größ­te Ver­än­de­run­gen sind ent­stan­den:

  • eine über­dach­te Auf­ent­halts- und War­te­mög­lich­keit im Ein­gangs­be­reich des Gelän­des für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler,
  • ein gro­ßes stoff­be­spann­tes India­ner­ti­pi,
  • Netz­an­la­gen für Vol­ley­ball und Bad­min­ton,
  • Hecken und Bäum­chen sowie
  • Rasen­flä­chen (beson­ders im Ein­gangs­be­reich).

Beson­ders die fri­schen Pflan­zun­gen las­sen erah­nen, in welch‘ schö­ner Umge­bung wir ler­nen und arbei­ten. Auch im Sin­ne des Wohl­füh­lens und des Gemein­schafts­ge­fühls sind der­ar­ti­ge Akti­vi­tä­ten ein gro­ßer Gewinn.

Die Teams unse­rer Grund- und Gesamt­schu­le und bedan­ken sich an die­ser Stel­le noch ein­mal bei Ihnen allen für Ihren uner­müd­li­chen Ein­satz und Ihre tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung!
Ohne das Enga­ge­ment aller wäre die Umset­zung der Vor­ha­ben nicht rea­li­sier­bar gewe­sen. Vie­len herz­li­chen Dank!

Schulcampus Königs Wusterhausen entwickelt sich

Das Bild, das unser Schul­ge­bäu­de und Außen­ge­län­de nun abge­ben, spricht für sich.  Das Schul­ge­län­de unse­res Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen hat sich mit den umge­set­zen Arbei­ten deut­lich nach vorn ent­wi­ckelt.

Das Team des Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH

Achtklässler üben sich im Rugby

Zum dies­jäh­ri­gen Exkur­si­ons­tag am 26. Febru­ar wur­den an unse­rer Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen neue Wege beschrit­ten: In die­sem Jahr ging es für unse­re Acht­kläss­ler nicht wie gewohnt mit Bus und Bahn zu einem Ziel in der Umge­bung, son­dern nur bis zur eige­nen Sport­hal­le.

Erste Erfahrungen in neuer Sportart Rugby

Hier hat­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Gele­gen­heit, die Sport­hal­le ein­mal einen Tag ganz für sich allein zu nut­zen. Unser Sport­leh­rer, Herr Blu­men­tritt, hat­te mit Rob­by Leh­mann den Lan­des­trai­ner im Rug­by ein­ge­la­den. Im Rah­men eines Tages­work­shops aus Theo­rie und Pra­xis brach­te er unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern den inter­es­san­ten und unge­wöhn­li­chen Rug­by­sport näher. Ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Mei­nung rich­tet sich die­ser Sport nicht nur an Jun­gen. Bei der Jagd um Punk­te kommt es neben Kraft und Schnel­lig­keit vor allem auf Geschick­lich­keit, Spiel­witz und tak­ti­sches Ver­ständ­nis an. Gera­de hier soll­ten sich unse­re Mäd­chen im Ver­lauf des Tages als min­des­tens eben­bür­tig erwei­sen.

Eine Schü­le­rin berich­tet von die­sem ereig­nis­rei­chen Tag.

Erfahrungsbericht einer Achtklässlerin

Am Diens­tag, dem 26. Febru­ar, hat­ten wir mit der gesam­ten Klas­sen­stu­fe der 8. Klas­sen einen Exkur­si­ons­tag in die Welt des Rug­bys. Bevor die Trai­ner anka­men haben wir ein gemein­sa­mes Früh­stück im Klas­sen­raum ver­an­stal­tet, um uns für den bevor­ste­hen­den Tag zu stär­ken. Nach dem Früh­stück tra­fen die Trai­ner ein. In einem bereits vor­be­rei­te­ten Raum kamen wir zunächst mit den Trai­nern ins Gespräch. Sie erfrag­ten unse­re Vor­kennt­nis­se zum The­ma Rug­by. Anhand eini­ger Kurz­fil­me wur­de uns vor­ge­stellt, wie ein Rug­by­spiel abläuft, wel­che Regeln gel­ten und wel­che  Beson­der­hei­ten das Spiel im Ver­gleich zu ande­ren Ball­sport­ar­ten auf­weist. Auch erfuh­ren wir eini­ges über den Ursprung und die Geschich­te die­ses Sports.

Nach der Theo­rie­ein­heit gin­gen die Trai­ner mit uns in die Turn­hal­le, um uns Rug­by im prak­ti­schen Sin­ne bei­zu­brin­gen. Los ging es mit eini­gen Übun­gen, um den Team­geist zu stär­ken. Auch Kraft­übun­gen gehör­ten zum Auf­wärm­pro­gramm. Nach der Erwär­mung wur­den wir in zwei Grup­pen ein­ge­teilt. Die ers­te Grup­pe beschäf­tig­te sich mit dem Abblo­cken von Geg­nern, indem ein Schü­ler auf einen ande­ren zuläuft und dabei ver­sucht, an ihm vor­bei­zu­kom­men ohne den Rug­by zu ver­lie­ren. Der ver­tei­di­gen­de Schü­ler muss den ande­ren am Durch­bruch hin­dern und ver­su­chen, ihm den Ball abzu­neh­men. Die zwei­te Grup­pe hat sich mit dem „Kon­takt“ beschäf­tigt. Dabei ging es dar­um, einen Dum­my mit so viel Wucht wie mög­lich zu tref­fen. Die­se Übung dient dazu, den Geg­ner mög­lichst effek­tiv dar­an zu hin­dern, sich der eige­nen End­zo­ne zu nähern.

Nach eini­gen tech­ni­schen Übun­gen zur Ver­bes­se­rung der Ball­si­cher­heit ging es um die Schu­lung der Fähig­kei­ten im Spiel. In ver­schie­de­nen Spiel­for­men muss­ten wir als Team unter­schied­li­che Auf­ga­ben lösen. Dabei näher­ten wir uns dem Ziel­spiel immer wei­ter an. Zum Abschluss hat­ten wir einen Par­cours zu bewäl­ti­gen. Hier­bei ging es dar­um, einen Rug­by mit dem Fuß so nahe wie mög­lich an Stan­gen her­an­zu­schie­ßen. In mei­ner Grup­pe beleg­te ich den 2. Platz.

Am Ende erhiel­ten wir end­lich die Mög­lich­keit, im Spiel gegen­ein­an­der unter Beweis zu stel­len, was wir gelernt haben. Wir teil­ten uns in drei Teams ein und tra­ten gegen­ein­an­der an. Dabei hat­ten wir eini­ge Minu­ten Zeit, um so vie­le Punk­te wie mög­lich zu machen.

Ich fand die­sen Tag sehr span­nend, inter­es­sant, aber auch ziem­lich anstren­gend. 

Pau­la
Schü­le­rin der Klas­se 8.1

Neues zum 2. Schulhalbjahr 2018/19

Nach einer Woche Win­ter­fe­ri­en star­te­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler am ver­gan­ge­nen Mon­tag gemein­sam mit uns in ein hof­fent­lich erfolg­rei­ches 2. Schul­halb­jahr 2018/19. Nach­dem sich mor­gens alle in der Turn­hal­le ver­sam­melt hat­ten, hielt unser Schul­lei­ter, Herr Pat­zer, eine klei­ne Anspra­che.

Neue Sonderpädagogin

In die­sem Rah­men haben wir mit Frau Gaen­ge eine neue Mit­ar­bei­te­rin im Bereich der son­der­päd­ago­gi­schen För­de­rung unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­lern vor­ge­stellt. Unse­re neue Kol­le­gin wird sowohl in unse­rer Gesamt­schu­le als auch in der Montesso­ri Grund­schu­le tätig sein. Sie wur­de von allen mit einem war­men Applaus begrüßt.

Engagierte Schülerinnen und Schüler wurden geehrt

Wei­ter­hin wur­den eini­ge beson­ders enga­gier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler geehrt, die das Schul­le­ben im ers­ten Halb­jahr durch ihren Ein­satz maß­geb­lich geprägt haben. So haben sich unse­re Jugend­li­chen bei­spiels­wei­se im Rah­men eines Brief­ma­ra­thons, aus­ge­rich­tet durch Amnes­ty Inter­na­tio­nal, für in ihrer Hei­mat unter­drück­te und inhaf­tier­te Men­schen ein­ge­setzt, indem sie Brie­fe an sie ver­fasst haben. Die Ver­gan­gen­heit hat gezeigt, dass der somit erzeug­te Druck der Öffent­lich­keit häu­fig die Frei­las­sung die­ser Men­schen beför­dert hat. In die­sem Wis­sen haben unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler oft sogar meh­re­re Schrei­ben ver­fasst und sich auf die­se Wei­se poli­tisch enga­giert.

Auch in ande­ren Berei­chen brach­ten sich die Jugend­li­chen frei­wil­lig und aktiv ins Schul­le­ben ein. Etwa durch die Unter­stüt­zung unse­res Tages der offe­nen Tür im Janu­ar, an dem sie Gäs­te durch das Haus führ­ten, aus­führ­lich alle Fra­gen beant­wor­te­ten oder als Schü­ler­band für Unter­hal­tung sorg­ten. Ande­re enga­gier­ten sich als Schü­ler­auf­sicht in den gro­ßen Pau­sen und unter­stütz­ten damit die Arbeit ihrer Leh­re­rin­nen und Leh­rer. Egal wo sich unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein­brach­ten: ihnen gebührt ein beson­de­rer Dank.

Renovierungsmaßnahmen in den Winterferien

In den Win­ter­fe­ri­en wur­den die neu ein- und her­ge­rich­te­ten Räum­lich­kei­ten, die unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern ab sofort zur Ver­fü­gung ste­hen, über­ge­ben. Unser Schul­ge­bäu­de wur­de dadurch deut­lich auf­ge­wer­tet.
Zu den Ver­schö­ne­run­gen zäh­len unter ande­rem ein Stu­di­en- und Frei­ar­beits­raum für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Sekun­dar­stu­fe II. Der Raum dient als Rück­zugs­ort in den Frei­stun­den und um schu­li­sche Auf­ga­ben zu bear­bei­ten. Per­spek­ti­visch soll hier eine klei­ne Biblio­thek ent­ste­hen, die die Jugend­li­chen frei nut­zen kön­nen.

Optisch beson­ders ein­drucks­voll: Die Pau­sen­be­rei­che auf den Schul­flu­ren wur­den mit Glas­fron­ten und Türen ver­se­hen. So ent­stan­den ruhi­ge und gemüt­li­che Rück­zugs­or­te, an denen unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Pau­sen ver­brin­gen und War­te­zei­ten über­brü­cken kön­nen. Die­se Pau­sen­ecken wur­den sofort rege genutzt.

Einladung zum Mitgestalten

Herr Pat­zer sprach an alle Jugend­li­chen die Ein­la­dung aus, über die jewei­li­gen Klas­sen­spre­cher Ent­wür­fe zur wei­te­ren Aus­ge­stal­tung der Ruhe­zo­nen, z. B. mit Möbeln und Pflan­zen, ein­zu­rei­chen.

Wir sind gespannt auf Eure Ein­fäl­le.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen
der FAWZ gGmbH

Schöne Winterferien

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

die (natür­lich guten) Halb­jah­res­zeug­nis­se sind in der Tasche und in unse­rem Schul­ge­bäu­de wird es etwas ruhi­ger. Jetzt heißt es für uns alle erst ein­mal eine Woche Win­ter­fe­ri­en genie­ßen.

FAWZ_Schöne Winterferien 2019FAWZ_Schöne Winterferien_Wintergedicht 2019

Freun­de des Schnees ver­schlägt es viel­leicht für ein paar Tage ins Ski­ge­biet. Ande­re wer­den ihre Zeit gern zu Hau­se im War­men mit einer hei­ßen Scho­ko­la­de und Freun­den ver­brin­gen.

Die Hoff­nung auf Schnee in unse­rem Flach­land sei uns noch nicht ver­gönnt. Viel­leicht fal­len noch ein paar Schnee­flo­cken vom Him­mel, die uns das Schlit­ten­fah­ren und eine Schnee­ball­schlacht ermög­li­chen. Und wer in sei­nen Win­ter­fe­ri­en so gar nicht auf Schnee und Eis ver­zich­ten möch­te, der kann immer noch auf Ski­hal­len und Schlitt­schuh­bah­nen aus­wei­chen und so den Win­ter rich­tig von sei­ner kal­ten Sei­te genie­ßen.

Wie auch immer der Plan für die Win­ter­fe­ri­en ist: Wir wün­schen Euch und Ihnen eine schö­ne klei­ne Aus­zeit von den letz­ten Schul­wo­chen. 🙂

Wir freu­en uns dar­auf, Euch und Sie alle gut erholt und gesund im zwei­ten Schul­halb­jahr wie­der­zu­se­hen.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen

Praxislernen unserer Achtklässler

Gesamtschule Königs Wusterhausen_Praxislernen der Achtklässler_2019_6Praxislernwoche in der ZAL Wildau

Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 8. Jahr­gangs­stu­fe ver­brach­ten im Rah­men des Pra­xis­ler­nens die ers­te von zwei Wochen in den Räum­lich­kei­ten und Werk­stät­ten der ZAL Wildau. In den Berei­chen Haus­ar­beit, Pfle­ge, Maler­hand­werk, Holz- und Metall­hand­werk sam­mel­ten sie wert­vol­le Ein­drü­cke und Erfah­run­gen.

An unse­rer Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen ist das Pra­xis­ler­nen in Klas­se 8 fes­ter Bestand­teil der Berufs­ori­en­tie­rung.

Handgriffe in der Pflege und Hauswirtschaft

Im Bereich Pfle­ge muss­ten sie bei­spiels­wei­se ein Kran­ken­zim­mer her rich­ten und rei­ni­gen. Im Bereich Haus­ar­beit wur­den Fähig­kei­ten wie Bügeln und das Zusam­men­le­gen von Klei­dungs­stü­cken, Put­zen von Glas­flä­chen und das Annä­hen von Knöp­fen mit viel Aus­dau­er und Geduld ein­ge­übt.
Die Mit­ar­bei­ter der ZAL Wildau beglei­te­ten die Jugend­li­chen dabei stets. Abschlie­ßend setz­ten sich unse­re Acht­kläss­ler mit den im hei­mi­schen Haus­halt gän­gi­gen Pfle­ge- und Gefahr­stoff­sym­bo­len aus­ein­an­der.

Gute und sehr gute Ergebnisse im Malerhandwerk

Im hand­werk­li­chen Bereich des Malers erhiel­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter ande­rem die Auf­ga­be, Wän­de zum Tape­zie­ren vor­zu­be­rei­ten, mit neu­er Tape­te zu ver­se­hen und anschlie­ßend mit krea­ti­ven Wand­mo­ti­ven zu gestal­ten. Hier zeig­te sich, dass eine gute Vor­be­rei­tung das Ergeb­nis maß­geb­lich beein­flusst. Neben dem Umgang mit Zoll­stock, Maler­band und Was­ser­waa­ge ging es auch dar­um, genau mit dem Pin­sel zu arbei­ten. Vor allem an schwer zugäng­li­chen Stel­len bewie­sen unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler erstaun­li­ches Geschick und kamen, wie die Betreu­er bestä­tig­ten, regel­mä­ßig zu guten bis sehr guten Ergeb­nis­sen.

Austausch mit Azubis

In der gro­ßen Werk­hal­le tra­fen unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf vie­le Aus­zu­bil­den­de aus Beru­fen der Holz- und Metall­ver­ar­bei­tung. Hier nutz­ten vie­le die Chan­ce mit den jun­gen Leu­ten ins Gespräch zu kom­men, sich die viel­fäl­ti­gen Maschi­nen und Werk­zeu­ge zei­gen zu las­sen und sich etwas über Anfor­de­run­gen und Aus­bil­dungs­in­hal­te berich­ten zu las­sen.

Selbstgebaute Werkstücke aus Metall und Holz

Im Bereich Metall und Holz ging es dann auch gleich an das Bau­en und Her­stel­len von Werk­stü­cken. Nach einer zuvor erstell­ten maß­stabs­ge­treu­en Zeich­nung wur­de etwa aus einem Block Metall in mehr­stün­di­ger Arbeit ein funk­ti­ons­tüch­ti­ger Fla­schen­öff­ner. Wer woll­te, konn­te auch noch sei­nen Namen oder sei­ne Initia­len ein­gra­vie­ren. Nach dem Polie­ren wur­den die Werk­stü­cke von den Azu­bis der ZAL Wildau, die auch tat­kräf­tig bei der Her­stel­lung unter­stüt­zen, begut­ach­tet und abge­nom­men.
Bei der Holz­be­ar­bei­tung gleich neben­an wur­den Han­dy­stüt­zen her­ge­stellt. Hier hat­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Wahl zwi­schen ver­schie­de­nen Moti­ven. Mit Laub­sä­ge, Ras­pel und Fei­le wur­de solan­ge gewer­kelt, bis ein funk­ti­ons­tüch­ti­ges Modell ent­stan­den war. Auch hier­bei zeig­ten die Jugend­li­chen sehr viel Aus­dau­er und Begeis­te­rung.

Fazit zum Praxislernen

Am Ende mel­de­ten unse­re Acht­kläss­ler in der Aus­wer­tungs­run­de zurück, dass ihnen vor allem die hand­werk­li­chen Ange­bo­te wie Farb- und Raum­ge­stal­tung sowie der Holz- und Metall­bau Freu­de berei­tet haben. Den­noch haben sie bemerkt, dass auch Fer­tig­kei­ten wie Nähen oder Bügeln im All­tag von Bedeu­tung sein kön­nen und des­halb auch ver­mit­telt wer­den soll­ten.

Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler sehen schon der 2. Woche des Pra­xis­ler­nens mit Freu­de ent­ge­gen. Dann wer­den sie die ver­blei­ben­den zwei Sta­tio­nen, an denen die jewei­li­gen Grup­pen in der ers­ten Woche noch nicht gear­bei­tet hat­ten, durch­lau­fen.
Am Ende des Pra­xis­ler­nens hat somit jeder Schü­ler und jede Schü­le­rin alle Berei­che ken­nen­ge­lernt.

Wir sind gespannt auf die 2. Run­de…

Herr Pat­zer
Schul­lei­ter

FAWZ_Foerderhinweis INISEK I-Projekte_EU_MBJS_LB_AA_INISEK I_Schuljahr 2018-19

Klasse 10.1 sitzt im „Ballon“

Unser Ausflug ins Kino vom 28. November 2018

Wir haben uns den Film „Bal­lon“ im Ber­li­ner Cine­Star am Alex­an­der­platz ange­se­hen. Die­ser passt the­ma­tisch zu unse­rem Geschichts­un­ter­richt, da wir uns zur­zeit mit der The­ma­tik der DDR beschäf­ti­gen.

In dem Film wur­de das see­li­sche Befin­den der Per­so­nen sehr gut ver­mit­telt, außer­dem wur­den his­to­ri­sche Per­so­nen und Zusam­men­hän­ge gezeigt. Es ging um zwei Fami­li­en (zwei Kin­der, Mut­ter und Vater und eine ande­res Paar mit zwei Kin­dern), die aus dem Osten in den Wes­ten flüch­ten woll­ten. Der Plan die­ser Fami­lie war, selbst einen Heiß­luft­bal­lon zu bau­en, um mit die­sem in einer Nacht in den Wes­ten zu flie­gen.

Der ers­te Ver­such zu flüch­ten, ist der Fami­lie nicht gelun­gen. Aller­dings mach­ten sie die Staats­si­cher­heit auf sich auf­merk­sam. Die­se such­te anschlie­ßend nach ihnen. In die­ser Zeit bau­ten die Fami­li­en einen zwei­ten Heiß­luft­bal­lon. Dabei muss­ten sie aber vor­sich­tig sein, um nicht auf­zu­fal­len. Als der Bal­lon fer­tig war, wag­ten sie einen erneu­ten Flucht­ver­such. Als die Staats­si­cher­heit an ihrer Tür klin­geln woll­te, waren sie bereits fort­ge­fah­ren, um den Bal­lon vor­zu­be­rei­ten und mit ihm weg­zu­flie­gen. Wäh­rend­des­sen betrieb der Chef der Staats­si­cher­heit einen sehr gro­ßen Auf­wand, um die Fami­li­en ein­zu­fan­gen. Als die Fami­li­en in der Luft waren, ent­deck­te die Sta­si sie, dann jedoch ging der Gas­vor­rat dem Ende zu und sie stürz­ten erneut ab.

Glück­li­cher­wei­se über­leb­ten es alle. Als die Män­ner her­aus­fin­den woll­ten wo sie sind, tra­fen sie auf einer Wald­stra­ße auf Poli­zis­ten. Sie frag­ten wo sie sind und dann beka­men sie die Ant­wort, dass sie im Wes­ten sei­en. Die Fami­li­en waren sehr froh, es geschafft zu haben und fin­gen ein neu­es Leben an.

Dies war einer von vie­len Flucht­ver­su­chen aus der DDR. Doch nicht alle waren erfolg­reich, es for­der­te vie­le Tote. Im Geschichts­un­ter­richt beschäf­ti­gen wir uns nun mit miss­lun­ge­nen Flucht­ver­su­chen, die mit dem Tod ende­ten. Jeder sucht sich ein Opfer aus und beschreibt sei­ne Flucht und des­sen Schick­sal genau.

Fazit
Mir hat die­ser Film sehr gut gefal­len, da wir das Wis­sen, das wir bereits hat­ten, wie­der auf­ru­fen konn­ten und wir noch ein Bild davon bekom­men haben, wie die Leu­te sich fühl­ten.

Karo­li­ne
Klas­se 10.1

Fröhliche Weihnachten!

Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, lie­be Eltern,
lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

da haben wir alle kaum erst auf Weih­nachts­märk­ten oder in Advents­fei­ern die Advents­zeit ein­ge­läu­tet und jetzt steht es schon vor der Tür: Weih­nach­ten, das Fest der Lie­be!

FAWZ_Fröhliche Weihnachten 2018FAWZ_Weihnachtsgedicht 2018

Wir wün­schen Euch und Ihnen allen eine wun­der­schö­ne und besinn­li­che Weih­nachts­zeit, natür­lich tol­le Geschen­ke unter dem Weih­nachts­baum und ein paar ruhi­ge Fei­er­ta­ge mit der Fami­lie!

Wir freu­en uns dar­auf, Euch und Sie nach den Weih­nachts­fe­ri­en wie­der­zu­se­hen.

Fröh­li­che Weih­nach­ten und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2019!

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen

Gemeinsamer Weihnachtsbasar auf unserem Schulcampus Königs Wusterhausen

Ein Gemisch aus Pop­corn-Geruch, Gegrill­tem und Dampf von hei­ßen Crepes schlug unse­ren Eltern, Schü­le­rin­nen und Schü­lern, Omas und Opas gleich beim Ein­tre­ten unse­res Weih­nachts­ba­sars am 14. Dezem­ber 2018 ent­ge­gen. Sofort stell­te sich Weih­nachts­markt-Atmo­sphä­re bei Groß und Klein ein.

Basteln und Schlemmen auf unserem Weihnachtsmarkt

Auf drei Eta­gen ver­teil­ten sich zahl­rei­che Ange­bo­te der Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer Gesamt­schu­le sowie der Kin­der unse­rer Montesso­ri Grund­schu­le.

Dich­ter Andrang herrsch­te zunächst beim Erwer­ben unse­rer Weih­nachts­markt-Bons. Die Schul­lei­te­rin unse­rer Grund­schu­le, Frau Janetz­ky, und die Hort­lei­te­rin, Frau Beyes, ver­kauf­ten per­sön­lich die Bons, die zum Bas­teln, für das Buf­fet und zu den zahl­rei­chen Lecke­rei- und Punsch-Stän­den berech­tig­ten.

Popcorn- und Zuckerwatte-Stände waren die Highlights

Die­se span­nen­den Nasch­an­ge­bo­te wur­den von den Klas­sen unse­rer Gesamt­schu­le betreut. Die Schlan­ge am Pop­corn- und Zucker­wat­te­stand hielt sich gan­ze drei Stun­den. Hier und da wur­de sogar ein Weih­nachts­mann gesich­tet.

Weihnachtliche Stimmung auf dem Schulhof

Für weih­nacht­li­che Stim­mung sorg­ten Feu­er­scha­len auf dem Schul­hof. Dort lud die Musik­leh­re­rin unse­rer Montesso­ri Grund­schu­le, Frau Rud­nick, zum gemein­sa­men Sin­gen ein. Eltern und Kin­der stimm­ten in bekann­te Ever­greens ein, wie Feliz Navidad, Schnee­flöck­chen Weiß­röck­chen oder Jing­le Bells.

Auch an die­sem Spot gab es etwas zum Naschen: Die Kin­der konn­ten hier Mar­sh­mal­lows auf dün­ne Stö­cke spie­ßen und über dem Feu­er dre­hen.

Basteleien und individuelle Geschenke soweit das Auge reichte

Auf der Grund­schul-Eta­ge haben Eltern, Erzie­he­rin­nen und Leh­re­rin­nen Bas­tel­stän­de ange­bo­ten. Das Reper­toire reich­te von Man­da­ri­nen-Nel­ken­fi­gu­ren, Bade­salz, Ker­zen­stän­der aus robus­ten Holz­schei­ten, Nudelen­gel, Keks­häu­ser und Weih­nachts­ster­ne bis zu Mono­ty­pi­en, einer beson­de­re Druck­tech­nik für Weih­nachts­kar­ten. Frau Lin­de­mann rich­te­te sogar ein eige­nes Näh­stüb­chen in unse­rer Näh­werk­statt ein. Dort ging es etwas anspruchs­vol­ler zu, ließ aber bei Nählieb­ha­bern Her­zen höher schla­gen. Am Ende konn­ten alle nach­hal­ti­ge Geschen­ke für ihre Lie­ben fer­ti­gen, die mal nicht der Post­bo­te bringt.

An die­ser Stel­le möch­ten wir uns bedan­ken für die flei­ßi­gen Grill­meis­ter und Grill­hel­fe­rin­nen und — hel­fer, die der Käl­te und dem gro­ßen Andrang Stand hiel­ten. Auch den krea­ti­ven Bas­tel-Eltern und allen ande­ren, die so wun­der­ba­re Sachen für das Buf­fet bei­steu­er­ten, sei herz­lich gedankt. Und natür­lich gilt der Dank auch an die unsicht­ba­ren Hel­fe­rin­nen und  Hel­fer, die uns beim Auf- und Abbau sowie bei der Buf­fet­be­treu­ung unter­stütz­ten.

Fro­he Weih­nach­ten und erhol­sa­me Fei­er­ta­ge wünscht

Das Fes­te-Team des Schul­cam­pus Königs Wus­ter­hau­sens
(mit Montesso­ri Grund­schu­le und Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen)