Fit4Teens

Gesundheitsprogramm der DAK an unserer Gesamtschule

Ange­sto­ßen durch Kol­le­gin­nen aus dem Fach­be­rei­chen Sport und Schul­so­zi­al­ar­beit soll mit dem wie­der­be­gin­nen­den Prä­senz­un­ter­richt an unse­rer Schu­le das Pro­blem der, gera­de in Zei­ten des Distanz­ler­nens, über­mä­ßi­gen kör­per­li­chen Inak­ti­vi­tät ange­gan­gen wer­den. Gleich­zei­tig soll ein Zei­chen für die Zukunft gesetzt wer­den. Ein Blick auf die Fak­ten ver­deut­licht, wie es im All­ge­mei­nen um Jugend­li­che in Deutsch­land bestellt ist.

Ein Blick auf die Fakten

Ein Rück­blick auf die kör­per­li­che Akti­vi­tät im All­tag von Jugend­li­chen zeigt seit den letz­ten 20 Jah­ren einen ste­ti­gen Rück­gang an. Nur 11,5 % der 14 — 17-Jäh­ri­gen erfül­len die Emp­feh­lun­gen der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) von täg­lich 60-minü­ti­ger mode­ra­ter bis inten­si­ver kör­per­li­cher Aktivität.

Dar­über hin­aus ver­feh­len Jugend­li­che weit die Emp­feh­lun­gen der Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung für eine voll­wer­ti­ge Ernäh­rung. Die „Stu­die zur Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen in Deutsch­land” (KiGGS) belegt, dass nur 8,1 % der Mäd­chen und 5,2 % der Jun­gen im Teen­ager­al­ter die­se Emp­feh­lun­gen erfüllen.

Es zeigt sich außer­dem eine Zunah­me der psy­chi­schen Belas­tung bei Jugend­li­chen. 43 % der Schü­ler beschrei­ben im Prä­ven­ti­ons­ra­dar 2016/2017 der DAK-Gesund­heit, dass sie „oft“ oder „sehr oft“ unter Stress leiden.

Folgen von Inaktivität, Übergewicht und falscher Ernährung

Fol­gen des Bewe­gungs­man­gels und der unaus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung sind u.a. Über­ge­wicht (Adi­po­si­tas) und Diabeteserkrankungen.

Im Jahr 2016 war einer von zehn Jugend­li­chen krank­haft über­ge­wich­tig. Über­ge­wicht ist der Risi­ko­fak­tor, der im Kin­des- und Jugend­al­ter am häu­figs­ten aus­ge­prägt ist.

Als mög­li­che Fol­gen des Stres­ser­le­bens der Jugend­li­chen zeigt sich eine Zunah­me der soma­ti­schen Beschwer­den wie Bauch­schmer­zen, Schlaf­stö­run­gen und/oder Kopf- und Rückenschmerzen.

All das nah­men wir zum Anlass, uns mit der DAK einen star­ken Part­ner in Sachen Gesund­heit ins Boot zu holen, um für die Jugend­li­chen gesund­heits­för­dern­de Ange­bo­te zusam­men­zu­stel­len und um Schu­le als Wohl­fühl­raum zu stärken.

Fit4Teens – Gesundheit in Schule

Mit Fit4Teens wird jetzt die Wahr­neh­mung für die eige­ne Gesund­heit vom Jugend­li­chen bis ins Erwach­se­nen­al­ter hin­ein nach­hal­tig gestärkt. Ein gro­ßes Mate­ri­al­pa­ket für Unter­richt, Schu­le und Pau­se bie­tet den Schü­le­rin­nen und Schü­lern einen guten Start in das The­ma Gesund­heit.  So gibt es:

  • Fit4­fu­ture-Box mit hoch­wer­ti­gen Spiel- und Sport­ge­rä­ten und eine Unter­richts­rei­he wie man die­se im Sport­un­ter­richt sinn­voll einsetzt
  • Tool­box mit prak­ti­schem Unter­richts­ma­te­ri­al für Bewe­gungs­pau­sen (für Jugendliche).

Und auch Lehr­kräf­te und Eltern gehen dabei nicht leer aus. Bro­schü­ren erklä­ren alles zum Start des schu­li­schen Gesundheitsprogramms.

Dane­ben gibt es auch digi­ta­le Tools, die hier zum Ein­satz kom­men, wie z.B.:

  • Fit4­fu­ture-Blog mit wis­sen­schaft­li­chen Inhal­ten zu gesund­heits­re­le­van­ten The­men: Natür­lich alles ver­ständ­lich auf­be­rei­tet in Form von Bei­trä­gen, Pod­casts, Vide­os, Talks, Tests, Selbst­ex­pe­ri­men­ten und Chal­len­ges, damit die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch Spaß dar­an haben.
  • Spe­zi­el­ler Mit­glie­der­be­reich: Hier kön­nen sich die Jugend­li­chen Mate­ria­li­en run­ter­la­den und erhal­ten eine Men­ge All­tags­tipps. Auf jeden Fall lohnt sich das Stöbern.
  • Zeit Pod­cast-Rei­he und Online-Work­shops: Das Wis­sen für Leh­re­rin­nen und Lehrer.

Mit einem spe­zi­el­len Wochen­plan schaf­fen Schu­le und DAK tol­le Ange­bo­te und Anre­gun­gen für Gesund­heit und Bewe­gung, die jeder wäh­rend der gesam­ten Schul­wo­che wahr­neh­men kann, wenn er oder sie möchte.

Gesunder Körper – gesunder Geist

Die Gesund­heits­prä­ven­ti­on der Schü­le­rin­nen und Schü­ler ist unse­rer Gesamt­schu­le ein wich­ti­ges Anlie­gen. Ein Teil umfasst die Ver­hal­tensprä­ven­ti­on der Jugend­li­chen. Die­ser umfasst die För­de­rung des gesund­heits­be­wuss­ten Ver­hal­tens, Stress­be­wäl­ti­gung, Ernäh­rung, Bewe­gung sowie Ent­span­nung. Im zwei­ten Teil geht es um die Ver­hält­nis­prä­ven­ti­on. Die­se beinhal­tet wie gesund­heits­för­dern­de Ver­hält­nis­se unter­stützt wer­den kön­nen, das Netz­werk Bewe­gung, eine gesun­de Schul­ver­pfle­gung sowie die Gesund­heit der Schü­le­rin­nen und Schüler.

Die Gesund­heits­för­de­rung soll auch zukünf­tig ein wich­ti­ger Bau­stein der Schul­po­li­tik an unse­rer Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen sein, um best­mög­li­che Vor­aus­set­zung für das Ler­nen zu schaf­fen. Denn nur in einem gesun­den Kör­per wohnt auch ein gesun­der Geist.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wusterhausen 
der FAWZ gGmbH