Jugend forscht ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler, die sich für Naturwissenschaften interessieren. Aber wer bewertet eigentlich die ganzen Projekte?

Wir von der Newsletter-AG (unter der Leitung von Herrn Flaum) haben unsere Lehrerin Frau Dr. Beer interviewt. Sie unterrichtet Biologie und Physik und ist außerdem Jurorin bei Jugend forscht.

Frage 1: Wie sind Sie zu Jugend forscht gekommen?
Das war eher Zufall. Ich wollte eigentlich mit einem Energiedienstleister über ein Schulprojekt sprechen. In dem Gespräch wurde ich dann gefragt, ob ich Lust hätte, als Jurorin beim Regionalwettbewerb in der Kategorie Biologie mitzumachen. Das Unternehmen organisiert nämlich den Wettbewerb. Ich habe direkt „Ja!“ gesagt und bin jetzt schon seit 6 Jahren dabei.

Frage 2: Was motiviert Sie, sich bei Jugend forscht zu engagieren?
Mich begeistert vor allem, wie neugierig und motiviert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind. Jedes Jahr gibt es neue, richtig spannende Projekte. Es ist cool zu sehen, mit wie viel Kreativität und Ausdauer die Jugendlichen an ihre Themen rangehen. Da wird zum Beispiel die Fensterbank zum Experimentierort für Pflanzen oder es werden Lego-Roboter gebaut, um Fußballrasen zu testen. Oft kommen dabei echt überraschende Ergebnisse raus – das macht es total spannend.

Frage 3: Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Tätigkeit bei Jugend forscht?
Ich finde es beeindruckend, wie viele junge Leute sich selbstständig mit schwierigen naturwissenschaftlichen Fragen beschäftigen. Dabei geht es nicht nur ums Ergebnis, sondern auch darum, wie sie arbeiten: Dinge hinterfragen, ausprobieren und kritisch denken. Die Stimmung beim Wettbewerb ist auch besonders – motivierend, aber gleichzeitig entspannt und respektvoll. Der Austausch mit den Jugendlichen und auch mit den anderen Jurymitgliedern macht mir jedes Jahr Spaß.

Frage 5: Wie fühlen Sie sich in der Rolle als Jurorin – eher sicher oder manchmal herausgefordert?
Beides. In meinen eigenen Fächern fühle ich mich sicher. Aber es gibt auch jedes Jahr Projekte, die mehrere Bereiche verbinden oder neue Methoden nutzen. Das ist manchmal herausfordernd, aber auf eine gute Art – ich lerne selbst auch immer noch dazu.

Frage 6: Hat die Arbeit als Jurorin Einfluss auf Ihren Unterricht?
Ja, auf jeden Fall. Die Projekte geben mir oft Ideen für den Unterricht, sodass ich neue Sachen ausprobieren kann. Vielleicht machen ja auch bald Schülerinnen und Schüler von unserer Schule bei Jugend forscht mit.

Und jetzt seid ihr dran!
Wenn du eine Idee hast, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht – egal ob sie genial klingt oder erst einmal völlig verrückt – mach mit bei Jugend forscht!
Probier dich aus, experimentiere, frage nach, baue, verwerfe, starte neu, experimentiere noch mal … und überrasche uns mit deinem ganz eigenen Projekt.

Mehr Infos findet ihr hier: https://www.jugend-forscht.de/

Gender-Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir eine gendergerechte Form von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies aus rein redaktionellen Gründen geschieht und keinerlei Wertung beinhaltet. Selbstverständlich beziehen sich die Angaben auf alle Geschlechter.

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