Schule, aber anders –
Einmal nicht im Klassenzimmer sitzen, sondern in die echte Arbeitswelt reinschnuppern – genau das konnten die 7. und 8. Klassen beim Zukunftstag und die 9. Klassen im Praktikum erleben. Und sagen wir mal so: Es war nicht immer entspannt.
Für die 7. und 8. Klassen ging es erstmal darum, überhaupt zu checken, wie Arbeit so läuft. Einige waren im Büro, andere in Werkstätten oder im Kindergarten. Die Erfahrungen waren dabei ziemlich unterschiedlich.
„Ich dachte, ich chill da einfach ein bisschen im Büro – am Ende musste ich die ganze Zeit irgendwas sortieren“, meinte ein Schüler aus der 7. Klasse.
Andere hatten mehr Glück: „Ich durfte sogar beim Schrauben an einem Auto mithelfen, das war echt cool!“
Viele haben aber auch gemerkt, dass Arbeiten ganz schön anstrengend sein kann. Früh aufstehen, lange stehen oder sich stundenlang konzentrieren – da war die Schule plötzlich gar nicht mehr so schlimm.
„Ich hab danach meinen Unterricht irgendwie mit anderen Augen gesehen“, gab eine Schülerin ehrlich zu.
Für die 9. Klassen wurde es dann ernst: Praktikum statt nur ein Tag schnuppern. Drei Wochen lang waren sie in Betrieben unterwegs – von der Feuerwehr, im Handel bis hin zu Handwerksbetrieben.
„Am ersten Tag war ich komplett lost, aber danach ging’s klar“, berichtete ein Schüler.
Viele fanden es gut, dass sie richtig mithelfen durften: „Nicht nur zugucken, sondern selber was machen – das war schon besser als Schule.“
Natürlich lief nicht alles perfekt. Manche waren einfach nur müde: „Respekt an alle, die jeden Tag arbeiten gehen. Ich war nach drei Tagen fertig“, meinte jemand aus der 9. Klasse.
Trotzdem haben unsere Schülerinnen und Schüler wichtige Erfahrungen gesammelt. Einige haben sogar schon Ideen für ihre Zukunft bekommen – oder zumindest herausgefunden, was sie eher nicht machen wollen.
„Ich weiß jetzt auf jeden Fall: Bürojob ist nichts für mich.“
Am Ende bleibt festzuhalten: Zukunftstag und Praktikum sind vielleicht nicht immer entspannt, aber definitiv eine Erfahrung wert. Und wer weiß – vielleicht hat der ein oder die andere schon den ersten Schritt in Richtung Traumberuf gemacht.
Gender-Hinweis:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir eine gendergerechte Form von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern gewählt. Wir möchten darauf hinweisen, dass dies aus rein redaktionellen Gründen geschieht und keinerlei Wertung beinhaltet. Selbstverständlich beziehen sich die Angaben auf alle Geschlechter.
