Praxislernen

Dank des För­der­pro­gramms „Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I – INISEK I“ des Lan­des Bran­den­burg wird in der 8. Klas­se die Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch das Pra­xis­ler­nen in Werk­stät­ten wei­ter unterstützt.

An dem Pro­gramm kön­nen in ganz Bran­den­burg Ober- und Gesamt­schu­len sowie För­der­schu­len mit dem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­schwer­punkt „Ler­nen“ teilnehmen.

Ziel des Pro­gramms ist es, die Aus­bil­dungs­fä­hig­keit und damit die schu­li­schen Ergeb­nis­se der Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu ver­bes­sern sowie in die­sem Zusam­men­hang die Koope­ra­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen Schu­len und außer­schu­li­schen Akteu­ren auszubauen.

Wäh­rend des Pra­xis­ler­nens befin­den sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler in kur­zen Abstän­den 2x 5 Tage am Haupt­sitz des Trä­gers in Fürstenwalde/Spree. In die­ser Zeit erhal­ten Sie Ein­blick in die fol­gen­den Gewerke:

  • Far­be
  • Gestal­tung
  • Gesundheit/Erziehung/Soziales
  • Haus­wirt­schaft
  • Holz
  • Metall

Dabei ste­hen die Her­aus­bil­dung und Stär­kung sozia­ler und per­so­na­ler Kom­pe­ten­zen im Vor­der­grund. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten ers­te Ein­bli­cke in das rea­le Aus­bil­dungs- und Berufs­le­ben, erpro­ben durch prak­ti­sche Arbei­ten ihre Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten und erken­nen die Wich­tig­keit des schu­li­schen Ler­nens. Auch hier wer­den sie von erfah­re­nem Per­so­nal ange­lei­tet und bekom­men Feed­back in Form eines Bewertungsbogen.

Sie reflek­tie­ren ihre gezeig­ten Leis­tun­gen in jedem Gewerk schrift­lich. Eben­so wird nach dem Pra­xis­ler­nen in Werk­stät­ten ein anspre­chen­des Zer­ti­fi­kat für den Berufs­wahl­pass und für kom­men­de Bewer­bungs­un­ter­la­gen übergeben.


Ohne För­de­rung geht es nicht

Pro­jek­te die­ser Grö­ßen­ord­nung sind von den Schu­len in der Regel ohne finan­zi­el­le Unter­stüt­zung nicht rea­li­sier­bar. Dafür gibt es Unter­stüt­zung von der Euro­päi­schen Uni­on und dem Land Brandenburg.

Der Euro­päi­schen Uni­on stan­den in der För­der­pe­ri­ode 2014 – 2020 für das Pro­gramm „Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I — INISEK I“ ins­ge­samt fast 38 Mil­lio­nen Euro für die Umset­zung an teil­nah­me­be­rech­tig­ten Schu­len zur Ver­fü­gung. Im Dezem­ber 2020 wur­de der mehr­jäh­ri­ge Finanz­rah­men 2021 — 2027 durch den Rat der Euro­päi­schen Uni­on ange­nom­men. Dazu wer­den meh­re­re Fonds und Pro­gram­me zusam­men­ge­legt, die dann gemein­sam den ESF+ bil­den. Das Pra­xis­ler­nen in Werk­stät­ten wird in die­sem Rah­men also auch zukünf­tig als Instru­ment zur Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung die­nen können.


För­de­rung und Koordination

Die „Initia­ti­ve Sekun­dar­stu­fe I — INISEK I” wird durch das Minis­te­ri­um für Bil­dung, Jugend und Sport des Lan­des Bran­den­burg aus Mit­teln des Euro­päi­schen Sozi­al­fonds sowie der Bun­des­agen­tur für Arbeit geför­dert. Die Koor­di­nie­rung des Pro­gramms erfolgt durch die Stif­tung SPI Nie­der­las­sung Bran­den­burg Regio­nal­part­ner Süd-Ost.

Logo Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Land Brandenburg

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