Polnisch-Crashkurs für unsere Schülerinnen und Schüler

Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Spa­nisch, Latein — es ist selbst­ver­ständ­lich, die­se Spra­chen in der Schu­le zu ler­nen. War­um aber immer in die Fer­ne schwei­fen? Wir ori­en­tie­ren uns an den der­zei­ti­gen Gege­ben­hei­ten und ent­de­cken das Gute in der Nähe.

Polen ist unser Nach­bar­land, es tren­nen uns knapp 70 km Ent­fer­nung. Eine Abfra­ge unter unse­ren Schüler*innen hat erge­ben, dass ein Groß­teil von ihnen bis­her nicht viel mehr als den „Polen­markt“ ken­nen­ge­lernt hat. „Das lässt sich ändern!“, war der grund­le­gen­de Gedan­ke und so orga­ni­sier­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen der Schu­le in Zusam­men­ar­beit mit dem Pol­ni­schen Insti­tut als Auf­takt­ver­an­stal­tung einen Pol­nisch-Crash­kurs, der im Novem­ber statt­fand. Frau Agnieszka Hudz­ik nahm sich jeweils eine Stun­de Zeit, um spie­le­risch und gleich­zei­tig anspruchs­voll vier Grup­pen mit ins­ge­samt 54 Schüler*innen Grund­la­gen der pol­ni­schen Spra­che, Geo­gra­fie und Kul­tur zu vermitteln.

Ein Schü­ler der 7. Klas­se berichtet: 

Am 2. Novem­ber 2021 konn­ten wir mit der Unter­stüt­zung des Pol­ni­schen Insti­tuts in Ber­lin ein biss­chen Kul­tur unse­res Nach­bar­lan­des ken­nen­ler­nen. Am Anfang unse­res Crash­kur­ses haben wir erzählt, wel­che Erfah­run­gen und Asso­zia­tio­nen wir mit Polen haben und ob wir schon mal Polen besucht haben, wenn ja, dann wo? Danach haben wir ein biss­chen pol­nisch geübt. Vie­le Redens­ar­ten und Wör­ter kann­te ich schon, z. B. „Dzi­en dobry!“, was „Guten Tag!” bedeu­tet oder „Czesc!“ für „Hal­lo!”. Danach haben wir ver­sucht, uns auf pol­nisch vor­zu­stel­len. Die Fra­ge „Jak sie nazy­wasz?“ (Wie heißt du?) fand ich es sehr cool, zumal ich sehr oft in Polen bin und man sich viel bes­ser und auch net­ter mit den Leu­ten unter­hal­ten kann, wenn man ihre Namen kennt. Zum Schluss haben wir noch ein deutsch-pol­ni­sches Buch bekom­men, in dem die bes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten und Tipps, sowie pol­ni­sche Voka­beln ent­hal­ten sind.

Das fand ich klasse!”

Natür­lich lässt sich in einer Stun­de nur begrenzt viel ler­nen, jedoch trat genau das ein, was erhofft wur­de: die Lust auf mehr. Mehr erfah­ren, mehr erle­ben, mehr erler­nen, mehr Polen! Ein gro­ßes Glück für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler ist ihr Leh­rer Herr Kubi­ak, der ursprüng­lich aus Polen stammt und schon eini­ge Schü­ler­aus­tau­sche orga­ni­siert und beglei­tet hat. Wenn sich auch nur die Hälf­te des­sen, was er sich für die För­de­rung des deutsch-pol­ni­schen Aus­tauschs aus­ge­dacht hat, in die Tat umge­setzt wer­den kann, dür­fen sich alle auf eine sehr span­nen­de und auf­re­gen­de Zeit freuen.

Viel Erfolg dabei!

Oli­ver Patzer
Schul­lei­ter