Sommercamp Mathematik

Bereits zum zwei­ten Mal fand in den Som­mer­fe­ri­en an unse­rer Schu­le, unter der Lei­tung von Frau Thei­n­ert und Herrn Strung, das Som­mer­camp Mathe­ma­tik statt.

Für inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit, mathe­ma­ti­sche Erleb­nis­se und Kennt­nis­se auf eine ande­re Wei­se zu erfah­ren – The­men unab­hän­gig von Lern­plä­nen und Leistungsdruck.
Lern­stra­te­gien, Lösungs­al­go­rith­men für mathe­ma­ti­sche Auf­ga­ben­stel­lun­gen und spie­le­ri­sche mathe­ma­ti­sche Her­an­ge­hens­wei­sen stan­den im Vor­der­grund. Beson­ders die mathe­ma­ti­schen Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken begeis­ter­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer.
Wir ermit­tel­ten die Meis­ter im „4‑gewinnt“ und „Tic-tac-toe“. Die Sie­ge­rin­nen und Sie­ger dür­fen die­sen Titel nun ein Jahr lang tragen.
Es gab die Mög­lich­keit, durch ein gemein­sam zube­rei­te­tes Früh­stück oder Mit­tag­essen Erfah­run­gen fern­ab von mathe­ma­ti­schen Pro­blem­stel­lun­gen zu sam­meln. Auch die sport­li­che Note kam nicht zu kurz. In den Pau­sen wur­de inten­siv Tisch­ten­nis gespielt. 
Ins­ge­samt ein gelun­ge­nes Pro­jekt, dass sei­ne Fort­set­zung in den nächs­ten Jah­ren fin­den wird. 

 

 

Sommercamp am Schulcampus Königs Wusterhausen der FAWZ gGmbH

In den Som­mer­fe­ri­en haben Päd­ago­gin­nen unse­res Teams für zwei Tage ein beson­de­res Feri­en­pro­gramm ange­bo­ten. Unter dem Mot­to „Zukunfts­ta­ge” konn­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­de­ne Berufs­bil­der inten­si­ver kennenlernen.

Am ers­ten Tag hat­ten wir die Poli­zei zu Gast. Unse­re Jugend­li­chen erfuh­ren viel über die Arbeit als Poli­zist und lern­ten sogar, wie man Spu­ren unter­sucht. Am häu­figs­ten wur­de die Fra­ge nach dem Gehalt gestellt.
Das DRK bot einen sehr anschau­li­chen Besuch. Es wur­den Wun­den geschminkt, die dann unter Anlei­tung von unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern ver­sorgt wer­den durf­ten. Nun prü­fen wir die Mög­lich­keit, gemein­sam mit dem DRK, alle hal­be Jah­re einen Ers­te-Hil­fe-Kurs an unse­rer Schu­le anzubieten.
Ret­ten – Löschen – Ber­gen – Schüt­zen: Der Frei­tag stand ganz im Zei­chen der Feu­er­wehr und ihrer viel­fäl­ti­gen Einsatzgebiete.

Die Feed­back­run­de zu unse­rem Som­mer­camp fand, pas­send bei den Tem­pe­ra­tu­ren, im Eis­la­den statt. Dort reflek­tier­ten unse­re Jugend­li­chen die Tage und kamen zu dem Ergeb­nis, dass sie infor­ma­ti­ons­reich und inter­es­sant waren.

Feierliche Überreichung der Europass-Zertifikate

Zum Zeug­nis gab es die­ses Jahr gleich eine dop­pel­te Über­ra­schung für unse­re Jahr­gangs­stu­fe 11.

Es wur­den fei­er­lich die Euro­pass-Zer­ti­fi­ka­te für die Eras­mus-Teil­neh­men­den über­reicht, in denen ihre erwor­be­nen Fähig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen wäh­rend ihres Aus­lands­auf­ent­hal­tes in Cabra belegt wer­den. Hier­zu gehö­ren neben den Sprach­kom­pe­ten­zen auch sozia­le Kom­pe­ten­zen und Fach­wis­sen, zum Bei­spiel im Bereich Agrar­wis­sen­schaf­ten, Forst­wirt­schaft und Nachhaltigkeit. 

Der Euro­pass ist ein per­sön­li­ches digi­ta­les Por­tal für Ler­nen und Arbei­ten in Euro­pa. Der Besitz eines Euro­pas­ses bringt Vor­tei­le bei einer Bewer­bung in Deutsch­land oder im Euro­päi­schen Ausland. 

Hier kön­nen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler alle Frei­wil­li­gen­tä­tig­kei­ten und beson­de­re Leis­tun­gen ange­ben, die ihnen für ihre Bewer­bun­gen wich­tig erschei­nen. Außer­dem kön­nen sie Abschluss­zeug­nis­se, Emp­feh­lungs­schrei­ben und ande­re Doku­men­te, die Auf­schluss über ihre Leis­tun­gen geben, in eine per­sön­li­che Euro­pass-Biblio­thek hoch­la­den und ein Pro­fil in einer oder in meh­re­ren euro­päi­schen Spra­chen anlegen. 

Wir gra­tu­lie­ren unse­ren Elft­kläss­lern zu die­sem Erfolg und wün­schen ihnen erhol­sa­me Ferien! 


För­der­hin­weis

Haf­tungs­aus­schluss:
„Die Ver­ant­wor­tung für den Inhalt [die­ser Ver­öf­fent­li­chung] trägt allein die Verfasserin/der Ver­fas­ser; die Kom­mis­si­on haf­tet nicht für die wei­te­re Ver­wen­dung der dar­in ent­hal­te­nen Angaben.“

 

Landesolympiade junger Biologen

Kurz nach den Herbst­fe­ri­en 2021 saßen 24 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fe 8 bis 10 im Klas­sen­raum und lös­ten 90 Minu­ten lang Auf­ga­ben zur 1. Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de der 27. Lan­des­olym­pia­de jun­ger Biologen. 

Kurz dar­auf erreich­te uns die freu­di­ge Nach­richt, dass Mio (Klas­sen­stu­fe 8) und Kim­ber­ly (Klas­sen­stu­fe 9) die zwei­te Run­de der Olym­pia­de erreicht haben. „Ich war glück­lich und um ehr­lich zu sein auch ein biss­chen stolz. Die Auf­ga­ben waren kom­pli­ziert und ich hat­te Zwei­fel die Klau­sur zu bestehen.“, sagt Mio, der sich in der Frei­zeit für die Fau­na inter­es­siert. In einer wei­te­ren Klau­sur wur­den die Teil­neh­men­den erneut her­aus­ge­for­dert und ihr Wis­sen getestet. 

Kim­ber­ly erzählt: „Auch wenn man von den meis­ten Din­gen fast noch nie bis gar nichts gehört hat, konn­te man sich die Auf­ga­ben mit ein wenig Glück und Vor­wis­sen erar­bei­ten. Ich fin­de das Schul­fach Bio­lo­gie toll. Es gibt so vie­le Zusam­men­hän­ge und alles ist sehr inter­es­sant. Ich bin dank­bar, dass wir die Mög­lich­keit haben an sol­chen Olym­pia­den teilzunehmen.“


Die Bio­lo­gie­leh­re­rin­nen Frau Dr. Linz­ke und Frau Möh­ring resü­mie­ren: „Die Auf­ga­ben waren sehr anspruchs­voll. Wir sind stolz, dass unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Her­aus­for­de­rung ange­nom­men haben.“ 
Vie­le Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben bereits zurück­ge­mel­det im kom­men­den Schul­jahr erneut an der Olym­pia­de jun­ger Bio­lo­gen teilzunehmen.

Wir gra­tu­lie­ren allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ganz herzlich 
und drü­cken die Dau­men für die Olym­pia­de im kom­men­den Schuljahr.

Teilnahme an der Landesolympiade Physik

Hele­ne im Fina­le der Lan­des­olym­pia­de Phy­sik – Was für eine Leis­tung! Anfang Juni fand das Fina­le der Lan­des­olym­pia­de Phy­sik am Carl-Fried­rich-Gauß-Gym­na­si­um in Frank­furt (Oder) statt.

Es expe­ri­men­tier­ten, kno­bel­ten und grü­bel­ten 52 der bes­ten jun­gen Phy­si­ker Bran­den­burgs – und mit­ten unter ihnen war unse­re Schü­le­rin Hele­ne aus der 9. Klasse:

 

Ich habe an der Olym­pia­de teil­ge­nom­men, weil es mir Spaß macht mei­ne Phy­sik­kennt­nis­se zu tes­ten und mich selbst her­aus­zu­for­dern. Ich konn­te es nicht glau­ben, dass ich es ins Fina­le geschafft habe. Ich dach­te zuerst ich träu­me, aber ich habe mich dann extrem doll gefreut.“

 

 

Neben einer vier­stün­di­gen Klau­sur wur­de auch expe­ri­men­tiert: „Lei­der hat das Expe­ri­ment nicht funk­tio­niert – aber das war in Ord­nung, weil die Olym­pia­de eine schö­ne Erfah­rung war und ich vie­le neue Men­schen ken­nen­ge­lernt habe. Alle waren sehr freund­lich und man­che wuss­ten sogar mei­nen Namen, als ich gesagt habe, dass ich von einer Gesamt­schu­le bin.“ meint Helene.

Hele­ne war tat­säch­lich die ein­zi­ge Schü­le­rin einer Gesamt­schu­le unter den Teil­neh­mern. Sie möch­te im kom­men­den Jahr erneut bei der Lan­des­olym­pia­de Phy­sik teil­neh­men und hofft, dann gemein­sam mit ihren neu­en Freun­den, die sie wäh­rend der Olym­pia­de gefun­den hat, wie­der im Fina­le zu stehen.

Wir freu­en uns sehr mit Hele­ne und beglück­wün­schen sie zu ihrer groß­ar­ti­gen Leistung!

Schülerinnen und Schüler engagieren sich im Jugendbeirat der Stadt Königs Wusterhausen

Die Jugend­kon­fe­renz am 14.06.2022 in der Paul-Din­ter-Hal­le war ein vol­ler Erfolg. Nach einem Gruß­wort von Bür­ger­meis­te­rin Frau Wie­zo­rek und dem Staats­se­kre­tär für Bil­dung, Jugend und Sport, Herrn Frei­berg, besuch­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ver­schie­de­ne Work­shops und prä­sen­tier­ten die­se im anschlie­ßen­den Plenum.

Ich war etwas erstaunt, aber hoch­er­freut, dass sich vier unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur Wahl für einen Platz im Jugend­bei­rat der Stadt Königs Wus­ter­hau­sen auf­stell­ten. Von ins­ge­samt 25 Bewer­bern haben Wil­ly Wolff, Pau­la Pla­ge­mann und Leo­nie Stein einen der 15 Plät­ze im Jugend­bei­rat ergat­tern kön­nen. Sie haben sich gegen eine star­ke Kon­kur­renz durchgesetzt.

Im Fokus des Jugend­bei­ra­tes steht die Inter­es­sen­ver­tre­tung der Jugend­li­chen in der Kom­mu­nal­po­li­tik von Königs Wus­ter­hau­sen, ver­an­kert in § 18a der Kom­mu­nal­ver­fas­sung Brandenburg.

Jugend­li­che wer­den bei den regel­mä­ßi­gen Sit­zun­gen im Rat­haus gehört, in Ent­schei­dungs­fin­dun­gen ein­be­zo­gen und haben so die Mög­lich­keit, für sie rele­van­te The­men in die Tat umzu­set­zen. So wer­den z.B. öffent­li­che Par­tys und Open Air-Kinos orga­ni­siert, Frei­zeit­mög­lich­kei­ten geschaf­fen, für mehr Sicher­heit und Sau­ber­keit im Stadt­bild gesorgt und die zuge­hö­ri­gen Gemein­den ein­be­zo­gen und mit­ein­an­der ver­netzt. Die frisch gekür­ten Jugend­bei­rats­mit­glie­der unse­rer Schu­le hof­fen, mit ihren Stim­men die Neu­ge­stal­tung des Schul-Sport­plat­zes voranzutreiben.

Wir sind stolz und wün­schen Euch viel Erfolg!

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Oberstufe 
Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH

Zu Besuch an Berliner Hochschulen

Hoch­schul­luft schnup­pern und die rie­si­ge Welt der Stu­di­en­gän­ge kennenlernen

Am 31.05. haben sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 11. und 12. Klas­sen an ver­schie­de­ne Ber­li­ner Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len bege­ben. Direkt vor Ort konn­ten sie sich dann über die ver­schie­de­nen Stu­di­en­gän­ge und Ange­bo­te der Hoch­schu­le infor­mie­ren und den Cam­pus erkun­den. Die Hoch­schu­len boten Schnup­per­vor­le­sun­gen und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen an, alles im Rah­men der „Woche der Stu­di­en­ori­en­tie­rung“ an den Ber­li­ner Hochschulen.

Die Hoch­schul­land­schaft in Deutsch­land zeigt sich mitt­ler­wei­le sehr viel­fäl­tig. Ob Uni­ver­si­tät oder Fach­hoch­schu­le, dua­les Stu­di­um oder Aus­lands­se­mes­ter, ver­schie­dens­te Spe­zia­li­sie­run­gen im Mas­ter­stu­di­um, die Aus­wahl ist gewal­tig. Auch die Fra­ge, ob man eine Hoch­schu­le nahe der Hei­mat sucht, oder weit in die Fer­ne schwei­fen will, will durch­dacht sein. Ent­spre­chend wich­tig ist es, sich früh­zei­tig eine Ori­en­tie­rung über in Fra­ge kom­men­de inter­es­san­te Stu­di­en­gän­ge, ihre Anfor­de­run­gen und die mög­li­chen Abschlüs­se zu verschaffen.

Rück­mel­dun­gen von Schü­le­rin­nen und Schü­lern zei­gen, dass ihnen der Hoch­schul­tag gut gefal­len hat. Auch ers­te Anfra­gen nach der Mög­lich­keit an wei­te­ren Schnup­per­vor­le­sun­gen teil­zu­neh­men, meh­ren sich. Das ist sehr zu begrü­ßen und wird von unse­rer Schu­le ger­ne unter­stützt. Fast alle Hoch­schu­len in Deutsch­land bie­ten Infor­ma­ti­ons­ta­ge für zukünf­ti­ge Abitu­ri­en­ten an. Wir ermun­tern alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der SEK II die­se Mög­lich­kei­ten zu nut­zen und ihre Wunsch­hoch­schu­len zu besuchen.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Oberstufe 
Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH

Zu Besuch beim Tag der Ausbildung

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 10. Klas­sen haben sich am Mitt­woch, den 1. Juni, zur Zen­tra­le der ZAL-Ber­lin­Bran­den­burg in Wildau bege­ben, um den dort statt­fin­den­den Tag der Aus­bil­dung zu besuchen.

16 Aus­stel­ler aus der Regi­on haben sich prä­sen­tiert, von der Bäcke­rei bis zum Robo­ter­bau. Alle Aus­stel­ler suchen nach wie vor fie­ber­haft Aus­zu­bil­den­de zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt und haben sich gezielt über ein Aus­bil­dungs­bünd­nis mit der ZAL Wildau an frisch­ge­ba­cke­ne Schul­ab­gän­ger der 10. Klas­se gewandt.

Unse­re jet­zi­gen und künf­ti­gen Schul­ab­gän­ger kön­nen sich freu­en: Die Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten und Über­nah­me­chan­cen im tech­ni­schen, hand­werk­li­chen und wirt­schaft­li­chen Bereich in der Regi­on sind so gut wie seit Jah­ren nicht mehr und der Bedarf der Unter­neh­men und Betrie­be wird sich in den nächs­ten Jah­ren noch wei­ter erhö­hen. Die Aus­stel­ler waren von unse­ren inter­es­sier­ten und auf­merk­sa­men Schü­le­rin­nen und Schü­lern so ange­tan, dass eine Fort­set­zung der Aus­bil­dungs­mes­se in grö­ße­rem Umfang im Janu­ar geplant ist.

Auch Ver­tre­ter der Hand­werks­kam­mer waren vor Ort. Sie bera­ten künf­ti­ge Schul­ab­gän­ger aller Klas­sen­stu­fen über ihre Kar­rie­re­chan­cen und Mög­lich­kei­ten in den ver­schie­de­nen hand­werk­li­chen Ausbildungen.

Kon­tak­te für Gesprächs­ter­mi­ne kön­nen über Herrn Dr. Theil­a­cker her­ge­stellt werden.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Oberstufe 
Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH

Nächster Halt: Nachhaltigkeit“

Erstau­nen und gro­ße Freu­de erweck­te ein Brief vom Bran­den­bur­gi­schen Land­tag am Mon­tag nach den Feri­en auf dem Schreib­tisch von Frau Möh­ring. Dar­in wur­de Georg Böke, ein Schü­ler aus dem Nawi-Kurs der 8. Klas­se, als Preis­trä­ger zur Preis­ver­lei­hung des 69. Euro­päi­schen Wett­be­werbs in den Land­tag nach Pots­dam eingeladen.

Das Mot­to des Wett­be­werbs war „Nächs­ter Halt: Nach­hal­tig­keit“. Der Kurs Natur­wis­sen­schaf­ten in der Jahr­gangs­stu­fe 8 hat­te im vor­an­ge­gan­ge­nen Halb­jahr zu die­sem The­ma geforscht und getüf­telt. Die drei gelun­gens­ten Bei­trä­ge wur­den von Frau Möh­ring ein­ge­reicht. Hier­zu zähl­ten zwei mul­ti­me­dia­le Grup­pen­ar­bei­ten und der Bei­trag von Georg zum The­ma „Urban Gar­de­ning“. Georg hat­te ein nach­hal­ti­ges Haus ent­wor­fen und als Modell gebaut, wel­ches mit „grü­nen Wän­den“, Solar­zel­len und Aqua­po­nik-Anla­gen aus­ge­stat­tet wur­de. Die­ses Modell soll bei­spiel­haft für ein zukünf­ti­ges „grü­nes Bau­en“ in Euro­pa stehen.

Die Preis­ver­lei­hung fand am 9. Mai 2022 im Ple­nar­saal des Land­ta­ges in Pots­dam statt — die Vize­prä­si­den­tin des Bran­den­bur­ger Land­ta­ges Bar­ba­ra Rich­stein eröff­ne­te die Ver­an­stal­tung mit einem Gruß­wort. Sie lob­te die enor­me Teil­nah­me am ältes­ten Schü­ler­wett­be­werb Deutsch­lands. Neben der bran­den­bur­gi­schen Bil­dungs­mi­nis­te­rin Brit­ta Ernst, war auch Dr. Chris­ti­an Ehler, Abge­ord­ne­ter aus dem Euro­päi­schen Par­la­ment, und die bei­den Mit­glie­der des Land­ta­ges, Mat­thi­as Stef­ke und Udo Wer­nitz, anwe­send. Nach den ein­füh­ren­den Wor­ten der Vize­prä­si­den­tin begrüß­te auch Frau Ernst die Anwe­sen­den und bedank­te sich bei den Schü­le­rin­nen und Schü­lern und den unter­stüt­zen­den Lehr­kräf­ten für ihr Enga­ge­ment. Sie führ­te aus, dass Umwelt­schutz Euro­pa ver­bin­det und nur gemein­sam bewerk­stel­ligt wer­den könne.
 
Klaus-Die­ter Pohl, der Lan­des­be­auf­trag­te für Schü­ler­wett­be­wer­be, ver­las die Namen der 44 Preis­trä­ger des Lan­des­wett­be­wer­bes. 13 davon erhiel­ten auch einen Bun­des­preis – unter ihnen Georg Böke. Frau Ernst und Frau Rich­stein gra­tu­lier­ten Georg per­sön­lich und über­ga­ben die bei­den Urkun­den sowie einen Sachpreis.
 
Wie fühlt man sich, wenn man einen Preis im Land­tag ver­lie­hen bekommt? „Sehr gut!“, freut sich Georg. Er und Frau Möh­ring sind sich einig – nächs­tes Jahr sind wir wie­der dabei! 
 
 
In der Abschluss­re­de ver­si­cher­te Dr. Ehler, die Bot­schaft, dass Nach­hal­tig­keit und Umwelt­schutz den jun­gen Men­schen wich­tig sind, sei auch im Euro­päi­schen Par­la­ment ange­kom­men und die Poli­ti­ker wer­den gemein­sam dar­an arbeiten.
 
Ins­ge­samt nah­men 58.247 Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit 16.773 Arbei­ten am Euro­päi­schen Wett­be­werb teil. Umso grö­ßer ist die Freu­de über den Erfolg von Georg, sich gegen so vie­le Arbei­ten durch­ge­setzt zu haben, fin­det Frau Möh­ring. „Die Teil­nah­me an Wett­be­wer­ben ist eine gro­ße Chan­ce für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, sich krea­tiv mit ver­schie­de­nen The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen, ohne schu­li­schen Leis­tungs­druck zu erle­ben. Sie haben das Gefühl, tat­säch­lich selbst etwas bewir­ken zu kön­nen, was die Moti­va­ti­on der Jugend­li­chen för­dert. Sie kön­nen zei­gen, dass mehr in ihnen steckt. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben sehr selb­stän­dig an ihren Bei­trä­gen gear­bei­tet, ich bin sehr stolz auf sie.“
 
v. l. Barbara Richstein, Ulrike Möhring, Georg Böke, Britta Ernst

Quel­le: Land­tag Brandenburg