Erfolge bei der 26. Landes-Olympiade Junger Biologen 

Seit 1995 fin­det die jähr­lich wie­der­keh­ren­de Lan­des-Olym­pia­de Jun­ger Bio­lo­gen in Bran­den­burg statt. Ziel der Bio­lo­gie-Olym­pia­de ist es natur­wis­sen­schaft­lich inter­es­sier­te und begab­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler über den Schul­un­ter­richt hin­aus zu för­dern. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler set­zen sich mit bio­lo­gi­schen Pro­ble­men aus­ein­an­der und dis­ku­tie­ren dabei nicht nur natur­wis­sen­schaft­li­che, son­dern auch ethisch-mora­li­sche Zusammenhänge.

Thema: Insekten – Nahrungsmittel der Zukunft?

In die­sem Schul­jahr haben unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fen 7 und 8 an der ers­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de der 26. Bio­lo­gie-Olym­pia­de teil­ge­nom­men. Sie zeig­ten ihr Wis­sen zum The­ma: „Insek­ten – Nah­rungs­mit­tel der Zukunft?“ und setz­ten sich unter ande­rem mit Argu­men­ten, die für bzw. gegen den Ein­satz von Insek­ten als Nah­rungs­mit­tel für den Men­schen ste­hen, auseinander.

8.-Klässlerin für Landes-Olympiade Biologie qualifiziert

Zu unse­rer gro­ßen Freu­de hat sich Kim­ber­ly Ent­rich (Klas­sen­stu­fe 8) für die zwei­te Run­de und damit für das Regio­nal­fi­na­le der Lan­des-Olym­pia­de qua­li­fi­ziert. In einer Klau­sur konn­te sie ihr Wis­sen über das mensch­li­che Atmungs­sys­tem und die Foto­syn­the­se zeigen.

Der Lan­des­be­auf­trag­te der Bio­lo­gie-Olym­pia­de, Frank Hein­rich, ist von den Ergeb­nis­sen aller Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Regio­nal­fi­na­les begeis­tert: „Die Mehr­heit der Schü­le­rin­nen und Schü­ler hat die Fach- und Anwen­dungs­auf­ga­ben sehr gut gelöst und nach­ge­wie­sen, dass sie durch den Unter­richt und För­der­an­ge­bo­te gut auf den Wett­be­werb vor­be­rei­tet waren.“

Herzlichen Glückwunsch, Kimberly!

Unse­re Schü­le­rin Kim­ber­ly erreich­te den 7. Platz im Regio­nal­fi­na­le und freu­te sich sehr dar­über: “Ich hät­te nicht gedacht, dass ich es über­haupt ins Regio­nal­fi­na­le schaf­fe. Ich bin sehr glück­lich.“ Und „Ein­fach toll!“ kom­men­tiert Frau Möh­ring, ihre Bio­lo­gie­leh­re­rin, begeistert!

26.-Landes-Olympiade-Junger-Biologen_Kimberly-Entrich

Gesamtschule Königs Wusterhausen unter den 25 aktivsten Schulen bei der Förderung von naturwissenschaftlich interessierten Schülern

Über­dies hin­aus wur­de unse­re Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen als eine der 25 aktivs­ten Schu­len des Lan­des Bran­den­burg für die beson­de­re Leis­tung bei der För­de­rung natur­wis­sen­schaft­lich begab­ter und inter­es­sier­ter Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Rah­men der Bio­lo­gie-Olym­pia­de gewürdigt.

Wir sind sehr stolz auf unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die an der Olym­pia­de teil­ge­nom­men haben. Herz­li­chen Glück­wunsch an Euch alle!

Frau Dr. Beer
Fach­leh­re­rin für Bio­lo­gie, Che­mie und Physik

Digital auf neuen Wegen

Ende April stand für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 9. Jahr­gangs­stu­fe unse­rer Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen ein beson­de­rer Tag bevor: Sie prä­sen­tier­ten ihre Fach­ar­beits­er­geb­nis­se vor Publikum.

Online-Präsentation der Facharbeiten vor Publikum

Die Beson­der­heit in die­sem Schul­jahr ist der Pan­de­miela­ge geschul­det. Mit dem damit ver­bun­de­nen Wech­sel­un­ter­richt muss­ten wir neue Wege gehen. So erfolg­ten die Prä­sen­ta­tio­nen dies­jäh­rig kom­plett digi­tal und online­ge­stützt. Das erfor­der­te etwas mehr Orga­ni­sa­ti­on und einen straf­fen Zeitplan.
Mit­hil­fe ihrer per­sön­li­chen Schü­ler-Note­books logg­ten sich unse­re jun­gen Refe­ren­ten zu einer ver­ein­bar­ten Zeit in eine der vor­ab geplan­ten Kon­fe­ren­zen ein. Hier wur­den sie von ihrem jewei­li­gen Men­tor erwar­tet und erhiel­ten die Mög­lich­keit, ihre prä­sen­ta­ti­ons­ge­stütz­ten Vor­trä­ge zu hal­ten. Das Publi­kum setz­te sich aus Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­lern sowie dem Bei­sit­zer des Men­tors zusam­men und wur­de live zugeschaltet.

Vielfältige Themen und spannende Vorträge

Inter­es­sant wur­de es neben dem beson­de­ren For­mat vor allem auf­grund der Viel­zahl an bun­ten The­men. Die­se reich­ten von der Bedeu­tung von Teil­chen­be­schleu­ni­gern bis hin zur Geschich­te des Bas­ket­ball­spiels. So wur­de für jeden etwas gebo­ten und alle waren ein­ge­la­den, Neu­es dazuzulernen.

Unse­re 9.-Klässler zeig­ten sich sehr zuver­läs­sig. Alle Prä­sen­ta­tio­nen im eng getak­te­ten Plan began­nen pünkt­lich. Die Aus­ge­stal­tung der Prä­sen­ta­tio­nen war sehr gewis­sen­haft. Hier zeig­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler, was sie konn­ten. Auch schwie­ri­ge Sach­ver­hal­te wur­den so anschau­lich vermittelt.

Gut vorbereitet auf die Facharbeiten

Im Ganz­tags­mo­dell waren die Ler­nen­den im ers­ten Schul­halb­jahr auf das Schrei­ben ihrer Arbeit sowie auf die Prä­sen­ta­ti­on vor­be­rei­tet und dabei beglei­tet wor­den. Ent­spre­chend fie­len auch die Ergeb­nis­se aus. Tech­nisch sicher und for­mal anspre­chend führ­ten unse­re Refe­ren­ten ihre Zuhö­rer durch die fach­män­nisch auf­be­rei­te­ten Prä­sen­ta­tio­nen. Das alter­na­ti­ve For­mat kam gut an, mach­te allen Spaß und war eine will­kom­me­ne Abwechs­lung zu den klas­si­schen Vorträgen.

Fazit unserer Schülerinnen und Schüler

In der Rück­schau beton­ten meh­re­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler, dass sie durch das neue For­mat weni­ger Hem­mun­gen hat­ten, vor der Grup­pe vor­zu­tra­gen. So konn­ten auch die sonst etwas Zurück­hal­ten­de­ren zu guten Ergeb­nis­sen kom­men und im geschütz­ten Raum an ihren Fähig­kei­ten arbeiten.

Mit den Prä­sen­ta­tio­nen schlos­sen unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen lan­gen Pro­zess kon­ti­nu­ier­li­chen Arbei­tens ab, an des­sen Ende eine kom­ple­xe­re Arbeit mit wis­sen­schaft­li­chem Anspruch steht. Beson­ders gelun­ge­ne Arbei­ten gehen mit der Erlaub­nis der Ver­fas­ser ins Archiv unse­rer Gesamt­schu­le ein und die­nen für die Fol­ge­jahr­gän­ge als gutes Beispiel.

Ins­ge­samt bli­cken wir auf einen sehr erfolg­rei­chen Tag mit vie­len posi­ti­ven Ein­drü­cken zurück. Es ist uns gelun­gen einen gro­ßen Schritt im Bereich des digi­ta­len Arbei­tens an unse­rer Gesamt­schu­le zu gehen.

Ein gro­ßer Dank für die Offen­heit gegen­über Ver­än­de­run­gen gilt den Schü­le­rin­nen und Schü­lern, den Eltern und natür­lich dem gesam­ten Kollegium.

Oli­ver Patzer
Schul­lei­ter

Berufs- und Studienorientierung auf dem nächsten Level

Bereits vor Zei­ten von Coro­na, hat­te sich die Suche nach Aus­bil­dungs­plät­zen und das Infor­mie­ren über Stu­di­en­gän­ge immer mehr auf das Inter­net ver­la­gert. Auch Bewer­bungs­ver­fah­ren und Ein­schrei­bun­gen lau­fen heut­zu­ta­ge oft mehr­heit­lich digi­tal ab. Durch die zahl­rei­chen Lock­down-Maß­nah­men und Ein­schrän­kun­gen sind dem Kon­takt von Schü­lern zu Unter­neh­men in die­sem Jahr zahl­rei­che Hür­den gesetzt wor­den. Gleich­zei­tig hat sich die Situa­ti­on auf dem Arbeits­markt mas­siv ver­schärft und vie­le Stu­di­en­gän­ge set­zen im Home­schoo­ling auf noch mehr Eigen­in­itia­ti­ve und Selbst­stän­dig­keit als bisher.

Digitalkonzept unserer Gesamtschule hilft bei der Ausbildungs- und Studiensuche

Heu­te kommt es den Schü­le­rin­nen und Schü­lern unse­rer Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen sehr zugu­te, dass sie durch das digi­ta­le Kon­zept und die Aus­stat­tung der Schu­le auch wäh­rend Wech­sel­un­ter­richt, Home­schoo­ling und Lock­down stän­dig über Ange­bo­te und Mög­lich­kei­ten zur Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung auf dem Lau­fen­den gehal­ten wer­den. Über eige­ne Digi­tal­ka­nä­le erhal­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler regel­mä­ßig Infor­ma­ti­on zu Aus­bil­dungs­bör­sen und Schnup­per­ta­gen von Hoch­schu­len. Auch die Orga­ni­sa­ti­on der mehr­wö­chi­gen Betriebs­prak­ti­ka und die Bera­tungs­an­ge­bo­te der Agen­tur für Arbeit kön­nen über die Schu­le online wahr­ge­nom­men werden.

Auch Eltern profitieren von Onlinepräsenz

Die Online­prä­senz unse­res Schul­an­ge­bo­tes macht es auch inter­es­sier­ten Eltern ein­fa­cher sich mit ihren Kin­dern auf die Suche zu bege­ben und sich zu infor­mie­ren. Auch der Kon­takt mit der Schu­le und die Beant­wor­tung von Fra­gen gestal­tet sich damit ganz unpro­ble­ma­tisch und bequem.

Ein aus­ge­bau­tes digi­ta­les Ange­bot kann die per­sön­li­che Suche und Ent­schei­dungs­fin­dung jun­ger Men­schen nicht ein­fach erset­zen, aber es gibt all unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler die Zügel in die Hand, sich best­mög­lich um ihre Zukunft nach der Schu­le zu kümmern.

Herr Dr. Theilacker
Berufs- und Studienkoordinator

Wir werden Erasmus-Schule

Gesamtschule Königs Wusterhausen nimmt langfristig an internationalem Austausch-Programm teil

Gemein­sam mit allen wei­ter­füh­ren­den Schu­len der FAWZ gGmbH hat auch unse­re Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen die Akkre­di­tie­rung (die Aner­ken­nung in einem Bewer­bungs­ver­fah­ren) zum Eras­mus Plus-Pro­gramm erreicht. Die Pro­jekt­zeit beläuft sich auf 7 Jah­re. Die ers­te Kon­takt­auf­nah­me zur Part­ner­schu­le in Cabra/Cordoba (Süd­spa­ni­en) hat bereits stattgefunden.

Was steckt hinter dem Erasmus-Projekt?

Kern­the­ma und ein Haupt­ziel des Eras­mus-Pro­jek­tes ist der Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ke. Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler sol­len zu ver­ant­wor­tungs­vol­len und nach­hal­tig han­deln­den Men­schen erzo­gen wer­den. Gemein­sam mit Schü­lern der spa­ni­schen Part­ner­schu­le wol­len wir gemein­sam for­schen. Die For­schungs­pro­jek­te wer­den unter ande­rem die The­men Was­ser- und Res­sour­cen­knapp­heit, Kli­ma­wan­del und Bio­di­ver­si­täts­ver­lust behan­deln. Wir wol­len von­ein­an­der und mit­ein­an­der ler­nen, um unse­re Zukunft nach­hal­ti­ger zu gestal­ten und den Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit all­um­fas­send gewapp­net zu sein. Für anfal­len­de Flug­rei­sen wol­len wir z. B. der CO2-Aus­stoß berech­nen. Als Kom­pen­sa­ti­on sol­len zusam­men mit spa­ni­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern vor Ort, also in Spa­ni­en und in Bran­den­burg, Bäu­me gepflanzt werden.

Digitales Kennenlernen

Zu Beginn des Pro­jek­tes soll es zunächst ein digi­ta­les Ken­nen­ler­nen zwi­schen den Pro­jekt­teil­neh­mern geben. Der gemein­sa­me Aus­tausch soll die indi­vi­du­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Aus­tau­sch­län­der ver­deut­li­chen und gemein­sa­me inno­va­ti­ve Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te ansto­ßen. Ab dem zwei­ten Pro­jekt­jahr ist ein Besuch vor Ort geplant. Durch Akti­vi­tä­ten und Exkur­sio­nen zum The­ma Nach­hal­tig­keit und Umwelt­schutz sol­len sich unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen per­sön­li­chen Ein­druck ver­schaf­fen. Genau­so laden wir die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unse­rer spa­ni­schen Part­ner­schu­le natür­lich auch nach Königs Wus­ter­hau­sen ein.

Weltoffene und tolerante Schule

Unse­re Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen ist eine welt­of­fe­ne und tole­ran­te Bil­dungs­ein­rich­tung. Dies möch­ten wir an alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler wei­ter­ge­ben. Wir wol­len Vor­ur­tei­len und Ras­sis­mus ent­ge­gen­wir­ken, indem wir Berüh­rungs­punk­te mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern im euro­päi­schen Aus­land schaf­fen. Auch Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit För­der­be­darf wer­den an unse­rer Schu­le aus­drück­lich inklu­diert, um am Aus­tausch teilzunehmen. 
Unser Ziel ist es, Mul­ti­pli­ka­to­ren zu akti­vie­ren und Eras­mus-Bot­schaf­ter aus­zu­bil­den, um den euro­päi­schen Gedan­ken in die­ser Regi­on wei­ter­zu­tra­gen, fest zu eta­blie­ren und wei­te­re Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vom Aus­tausch zu überzeugen.

Erster Abiturjahrgang in diesem Jahr

Viel­leicht eben­falls schon den Blick in die Fer­ne schwei­fen las­sen, kön­nen unse­re dies­jäh­ri­gen Absol­ven­ten der 10. und, in die­sem Jahr erst­ma­lig (!), auch der 13. Klas­sen­stu­fe. Wäh­rend unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 10. Jahr­gangs­stu­fe nun­mehr nur noch eine Prü­fung vor sich haben, sind die Abitu­ri­en­ten gera­de erst in den Prü­fungs­zeit­raum ein­ge­tre­ten. Erst Mit­te Mai wer­den die Prü­fun­gen mit der münd­li­chen Prü­fung abge­schlos­sen sein. Trotz der wid­ri­gen Umstän­de gehen unse­re Prüf­lin­ge gut vor­be­rei­tet in die vor­erst letz­te Pha­se ihrer Schul­lauf­bahn. Als Abschluss­jahr­gän­ge waren sie fast durch­ge­hend im Prä­senz­un­ter­richt. Nur in klei­ne­ren Tei­len muss­te im Wech­sel­mo­dell gear­bei­tet wer­den. Selbst dies stell­te sie vor kei­ne grö­ße­ren Her­aus­for­de­run­gen, waren und sind sie doch durch ihre Schü­ler-Note­books bes­tens mit ihrer Schu­le ver­netzt. Im Rah­men von Video­kon­fe­ren­zen blie­ben sie auch in die­sen Zei­ten in engem Aus­tausch mit unse­ren Leh­re­rin­nen und Lehrern.

Wir hof­fen nun, gemein­sam mit unse­ren Prüf­lin­gen auf gute Ergeb­nis­se und wün­schen ihnen das Beste!

Der nächste Jahrgang wartet schon

Aus Klas­se 10 haben sich, den ent­spre­chen­den Abschluss vor­aus­ge­setzt, bereits eine Rei­he von Schü­le­rin­nen und Schü­lern ent­schie­den, ihre Schul­lauf­bahn naht­los an unse­rem Cam­pus Königs Wus­ter­hau­sen fort­zu­set­zen und das Abitur oder den schu­li­schen Teil der Fach­hoch­schul­rei­fe anzu­stre­ben. Dar­über freu­en wir uns, ist es doch ein Beweis dafür, dass man sich wohl fühlt und der Schu­le das Ver­trau­en ausspricht.

Noch freie Plätze für das nächste Schuljahr

Auch für Schü­le­rin­nen und Schü­ler ande­rer Schu­len, wel­che ein Abitur anstre­ben, ste­hen unse­re Türen jeder­zeit offen. Es gibt für das nächs­te Schul­jahr noch Plät­ze für Klas­se 11.

Aus­drück­lich möch­ten wir auch auf die Mög­lich­keit hin­wei­sen, Ihr Kind noch zum nächs­ten Schul­jahr 2021/22 für die Klas­sen­stu­fe 7 bei uns anzu­mel­den. Auch hier gibt es noch freie Plät­ze. Bewer­ben Sie sich unkom­pli­ziert über das Anmel­de­for­mu­lar auf unse­rer Website.

Wir freu­en uns auf Sie und Euch!

Oli­ver Patzer 
Schul­lei­ter

Die MAZ berich­te­te am 20. Mai 2021 in einem Inter­view mit unse­rem Schul­lei­ter, Herrn Pat­zer, über unser neu­es Erasmus-Projekt.

Informationen zum Corona-Testkonzept

Lie­be Eltern, lie­be Schü­le­rin­nen und Schüler,

ab Mon­tag, dem 19. April 2021, gel­ten die aktu­el­len gesetz­li­chen Bestim­mun­gen der 7. SARS-Cov-2-Ein­däm­mungs­ver­ord­nung zum Aus­bau der Coro­na-Schutz­stra­te­gie (§ 17a).

Ab dem 19. April 2021 ist dem­nach der Zutritt zu Schu­len allen Per­so­nen unter­sagt, die der Schu­le kei­nen Nach­weis über ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis einer Infek­ti­on mit dem SARS-CoV-2-Virus vorlegen.

Im Rah­men der Test­stra­te­gie des Lan­des Bran­den­burg für den Schul­be­reich dür­fen Schü­le­rin­nen und Schü­ler das Schul­ge­län­de nur noch betre­ten, wenn sie an zwei bestimm­ten, nicht auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen pro Woche eine tages­ak­tu­el­le (nicht län­ger als 24 Stun­den zurück­lie­gen­de) Beschei­ni­gung über einen (Selbst-)Test auf das Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 mit nega­ti­vem Test­ergeb­nis vor­wei­sen können.

Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler füh­ren den Selbst­test zu Hau­se durch, die Tests wer­den von der Schu­le zur Ver­fü­gung gestellt. Nur aus­nahms­wei­se wird der Selbst­test in der Schu­le durch­ge­führt. Hier­für wäre die Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung zur Durch­füh­rung von SARS-CoV2-Selbst­tests in der Schu­le (Anla­ge 3) auszufüllen.

Für den Erhalt der Tes­te müs­sen Eltern die Erklä­rung über die Abga­be der SARS-CoV2-Selbst­tests durch die Schu­le (Anla­ge 4, Sei­te 2) unter­zeich­nen und die­se ihrem Kind bzw. ihren Kin­dern für die Abga­be in der Schu­le mit­ge­ben. Voll­jäh­ri­ge Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhal­ten die Tes­te eben­so direkt in der Schu­le mit der Abga­be der o. g. unter­zeich­ne­ten Erklä­rung (Anla­ge 4, Sei­te 2).

Der Nach­weis über die Durch­füh­rung des Tes­tes erfolgt über das Doku­ment Beschei­ni­gung Selbst­test + Nega­ti­v­er­geb­nis (Anla­ge 2), das bereits durch die Eltern bzw. voll­jäh­ri­gen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus­zu­fül­len und immer bei sich zu füh­ren ist.

Die Anla­gen zur aktu­el­len Ände­rung der 7. SARS-Cov-2-Ein­dV und das Test­kon­zept für die bran­den­bur­gi­schen Schu­len fin­den Sie hier zum Download.

Alle übri­gen Per­so­nen, die die Schu­le besu­chen wol­len, benö­ti­gen eben­falls einen aktu­el­len Selbst­test, der bei Betre­ten der Schu­le vor­zu­le­gen ist.

Die Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wus­ter­hau­sen der FAWZ gGmbH

 

Fit4Teens

Gesundheitsprogramm der DAK an unserer Gesamtschule

Ange­sto­ßen durch Kol­le­gin­nen aus dem Fach­be­rei­chen Sport und Schul­so­zi­al­ar­beit soll mit dem wie­der­be­gin­nen­den Prä­senz­un­ter­richt an unse­rer Schu­le das Pro­blem der, gera­de in Zei­ten des Distanz­ler­nens, über­mä­ßi­gen kör­per­li­chen Inak­ti­vi­tät ange­gan­gen wer­den. Gleich­zei­tig soll ein Zei­chen für die Zukunft gesetzt wer­den. Ein Blick auf die Fak­ten ver­deut­licht, wie es im All­ge­mei­nen um Jugend­li­che in Deutsch­land bestellt ist.

Ein Blick auf die Fakten

Ein Rück­blick auf die kör­per­li­che Akti­vi­tät im All­tag von Jugend­li­chen zeigt seit den letz­ten 20 Jah­ren einen ste­ti­gen Rück­gang an. Nur 11,5 % der 14 — 17-Jäh­ri­gen erfül­len die Emp­feh­lun­gen der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) von täg­lich 60-minü­ti­ger mode­ra­ter bis inten­si­ver kör­per­li­cher Aktivität.

Dar­über hin­aus ver­feh­len Jugend­li­che weit die Emp­feh­lun­gen der Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung für eine voll­wer­ti­ge Ernäh­rung. Die „Stu­die zur Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen in Deutsch­land” (KiGGS) belegt, dass nur 8,1 % der Mäd­chen und 5,2 % der Jun­gen im Teen­ager­al­ter die­se Emp­feh­lun­gen erfüllen.

Es zeigt sich außer­dem eine Zunah­me der psy­chi­schen Belas­tung bei Jugend­li­chen. 43 % der Schü­ler beschrei­ben im Prä­ven­ti­ons­ra­dar 2016/2017 der DAK-Gesund­heit, dass sie „oft“ oder „sehr oft“ unter Stress leiden.

Folgen von Inaktivität, Übergewicht und falscher Ernährung

Fol­gen des Bewe­gungs­man­gels und der unaus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung sind u.a. Über­ge­wicht (Adi­po­si­tas) und Diabeteserkrankungen.

Im Jahr 2016 war einer von zehn Jugend­li­chen krank­haft über­ge­wich­tig. Über­ge­wicht ist der Risi­ko­fak­tor, der im Kin­des- und Jugend­al­ter am häu­figs­ten aus­ge­prägt ist.

Als mög­li­che Fol­gen des Stres­ser­le­bens der Jugend­li­chen zeigt sich eine Zunah­me der soma­ti­schen Beschwer­den wie Bauch­schmer­zen, Schlaf­stö­run­gen und/oder Kopf- und Rückenschmerzen.

All das nah­men wir zum Anlass, uns mit der DAK einen star­ken Part­ner in Sachen Gesund­heit ins Boot zu holen, um für die Jugend­li­chen gesund­heits­för­dern­de Ange­bo­te zusam­men­zu­stel­len und um Schu­le als Wohl­fühl­raum zu stärken.

Fit4Teens – Gesundheit in Schule

Mit Fit4Teens wird jetzt die Wahr­neh­mung für die eige­ne Gesund­heit vom Jugend­li­chen bis ins Erwach­se­nen­al­ter hin­ein nach­hal­tig gestärkt. Ein gro­ßes Mate­ri­al­pa­ket für Unter­richt, Schu­le und Pau­se bie­tet den Schü­le­rin­nen und Schü­lern einen guten Start in das The­ma Gesund­heit.  So gibt es:

  • Fit4­fu­ture-Box mit hoch­wer­ti­gen Spiel- und Sport­ge­rä­ten und eine Unter­richts­rei­he wie man die­se im Sport­un­ter­richt sinn­voll einsetzt
  • Tool­box mit prak­ti­schem Unter­richts­ma­te­ri­al für Bewe­gungs­pau­sen (für Jugendliche).

Und auch Lehr­kräf­te und Eltern gehen dabei nicht leer aus. Bro­schü­ren erklä­ren alles zum Start des schu­li­schen Gesundheitsprogramms.

Dane­ben gibt es auch digi­ta­le Tools, die hier zum Ein­satz kom­men, wie z.B.:

  • Fit4­fu­ture-Blog mit wis­sen­schaft­li­chen Inhal­ten zu gesund­heits­re­le­van­ten The­men: Natür­lich alles ver­ständ­lich auf­be­rei­tet in Form von Bei­trä­gen, Pod­casts, Vide­os, Talks, Tests, Selbst­ex­pe­ri­men­ten und Chal­len­ges, damit die Schü­le­rin­nen und Schü­ler auch Spaß dar­an haben.
  • Spe­zi­el­ler Mit­glie­der­be­reich: Hier kön­nen sich die Jugend­li­chen Mate­ria­li­en run­ter­la­den und erhal­ten eine Men­ge All­tags­tipps. Auf jeden Fall lohnt sich das Stöbern.
  • Zeit Pod­cast-Rei­he und Online-Work­shops: Das Wis­sen für Leh­re­rin­nen und Lehrer.

Mit einem spe­zi­el­len Wochen­plan schaf­fen Schu­le und DAK tol­le Ange­bo­te und Anre­gun­gen für Gesund­heit und Bewe­gung, die jeder wäh­rend der gesam­ten Schul­wo­che wahr­neh­men kann, wenn er oder sie möchte.

Gesunder Körper – gesunder Geist

Die Gesund­heits­prä­ven­ti­on der Schü­le­rin­nen und Schü­ler ist unse­rer Gesamt­schu­le ein wich­ti­ges Anlie­gen. Ein Teil umfasst die Ver­hal­tensprä­ven­ti­on der Jugend­li­chen. Die­ser umfasst die För­de­rung des gesund­heits­be­wuss­ten Ver­hal­tens, Stress­be­wäl­ti­gung, Ernäh­rung, Bewe­gung sowie Ent­span­nung. Im zwei­ten Teil geht es um die Ver­hält­nis­prä­ven­ti­on. Die­se beinhal­tet wie gesund­heits­för­dern­de Ver­hält­nis­se unter­stützt wer­den kön­nen, das Netz­werk Bewe­gung, eine gesun­de Schul­ver­pfle­gung sowie die Gesund­heit der Schü­le­rin­nen und Schüler.

Die Gesund­heits­för­de­rung soll auch zukünf­tig ein wich­ti­ger Bau­stein der Schul­po­li­tik an unse­rer Gesamt­schu­le Königs Wus­ter­hau­sen sein, um best­mög­li­che Vor­aus­set­zung für das Ler­nen zu schaf­fen. Denn nur in einem gesun­den Kör­per wohnt auch ein gesun­der Geist.

Das Team der Gesamt­schu­le mit gym­na­sia­ler Ober­stu­fe Königs Wusterhausen 
der FAWZ gGmbH

 

Gentechnik in unseren Nahrungsmitteln?

Auf Spurensuche im Labor

Für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen­stu­fe 13 galt es am 9. Febru­ar 2021 die Labor­kit­tel über­zu­strei­fen. Im Glä­ser­nen Labor am Cam­pus Ber­lin Buch konn­ten sie die im Bio­lo­gie­un­ter­richt erwor­be­nen Gene­tik-Kennt­nis­se im Labor prak­tisch anwenden.

Praktischer Biologieunterricht im Gläsernen Labor in Berlin

Im Rah­men einer Ein­füh­rung erfuh­ren die „Labo­ran­ten“ zunächst ein­mal eini­ge Hin­ter­grün­de, zum Bei­spiel, dass gen­tech­nisch ver­än­der­te Pflan­zen seit 1996 in zuneh­men­dem Maße ange­baut wer­den. Vor allem in Län­dern wie den USA, Kana­da und Chi­na, wo der Anbau zuge­las­sen ist. Wei­ter­hin erfuh­ren sie, dass es in der Euro­päi­schen Uni­on eine sehr inten­si­ve Bio­si­cher­heits­for­schung gibt, die vor einem Anbau mög­li­che nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Umwelt oder den Men­schen unter­sucht. Für Lebens­mit­tel gilt in Deutsch­land eine Kenn­zeich­nungs­pflicht für gen­tech­ni­sche Ver­än­de­run­gen. Aber lässt sich bei einem glo­ba­li­sier­ten Welt­markt immer alles kon­trol­lie­ren? Die­ser Fra­ge soll­te im Fol­gen­den nach­ge­gan­gen werden.

Lebensmittelproben untersuchen – der DNA auf der Spur

Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler erhiel­ten die Auf­ga­be, Lebens­mit­tel­pro­ben aus unse­ren Super­märk­ten auf Spu­ren von gen­tech­nisch ver­än­der­ter Soja zu unter­su­chen. Dabei kamen ver­schie­dens­te, zuvor im Bio­lo­gie­un­ter­richt behan­del­te, Metho­den zum Ein­satz. So füll­te sich die Theo­rie mit Leben.

Nach der Sicher­heits­be­leh­rung muss­te zunächst in meh­re­ren Schrit­ten die Erb­infor­ma­ti­on, in der Fach­spra­che DNA, iso­liert wer­den. Win­zi­ge Flüs­sig­keits­men­gen muss­ten in meh­re­ren Schrit­ten pipet­tiert und zen­tri­fu­gi­ert wer­den. Die DNA muss­te von Ver­un­rei­ni­gun­gen befreit, gewa­schen und wie­der gelöst wer­den. Schnell wur­de klar, dass Labor­ar­beit viel Fin­ger­spit­zen­ge­fühl und Genau­ig­keit erfor­dert. Nur wer die Ver­suchs­an­lei­tung genau liest und sich strikt an die Vor­ga­ben hält, darf mit Ergeb­nis­sen rechnen.

Als die DNA dann nach ein­stün­di­ger Arbeit end­lich als win­zi­ger Rück­stand in einem Labor­ge­fäß iso­liert war, ging es in die nächs­te Pha­se. Bestimm­te DNA-Abschnit­te, Gene genannt, muss­ten gezielt ver­viel­fäl­tigt wer­den. Dazu nut­zen die Expe­ri­men­ta­to­ren die soge­nann­te Poly­me­ra­se-Ket­ten­re­ak­ti­on (PCR). Mit­tels eines Ther­mo­cy­clers geschieht dies in moder­nen Labo­ren voll auto­ma­ti­siert. Bald lagen die gewünsch­ten Abschnit­te in aus­rei­chen­der Men­ge vor und konn­ten durch ein wei­te­res Ver­fah­ren ent­spre­chend ihrer Län­ge auf­ge­trennt wer­den. Unter UV-Licht wur­de dann ein Foto erstellt, um die Ergeb­nis­se im Anschluss aus­wer­ten zu kön­nen. Die Über­ra­schung war groß: Fast alle Pro­ben ent­hiel­ten gen­ver­än­der­te Soja. Damit war der Beweis erbracht, dass die Kenn­zeich­nung nicht immer zuver­läs­sig ist.

Bestens vorbereitet auf die Abiturprüfung in Biologie

Nach über vier­stün­di­ger Arbeit ging ein ereig­nis­rei­cher Tag dem Ende ent­ge­gen. Unse­re Labo­ran­ten erhiel­ten viel Lob für die gezeig­te Aus­dau­er und Geduld und konn­ten sich schließ­lich über aus­sa­ge­kräf­ti­ge Ergeb­nis­se für ihre Pro­to­kol­le freuen.

Viel­leicht konn­te bei dem einen oder der ande­ren Inter­es­se für natur­wis­sen­schaft­li­che The­men und Gen­tech­nik geweckt wer­den. In jedem Fal­le kön­nen die Abitur­prü­fun­gen im Fach Bio­lo­gie nun kommen.

Herr Pat­zer
Fach­leh­rer Biologie