Praxislernen

Das Praxislernen findet – wie auch die Potentialanalyse – in den Werkstätten der FAW gGmbH am Hauptsitz des Trägers in Fürstenwalde statt. Die Schüler erhalten hier erste prak­ti­sche Ein­wei­sungen in mehrere Berufs­fel­der. Je zwei bis drei Tage verbringen kleine Gruppen von Schülern in einer Werkstatt-Abteilung bevor der Wechsel in die nächste Werkstatt erfolgt. Der überwiegende Anteil der Werkstatttage soll dabei mit der Erprobung praktischer Fertigkeiten verbracht werden. Daneben sollen die Schüler einen theoretischen Einblick in die Berufsbilder bekommen.

Das Praxislernen dient in erster Linie dazu einen konkreten Beruf mit seinen Anforderungen kennen zu lernen, und zu sehen, ob persönliche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen mit dem Berufsbild übereinstimmen. Darüber hinaus dienen die Werkstatttage dazu, Gelerntes aus dem Unterricht in einen fachlichen Bezug zu den Anforderungen der Berufsbilder zu setzen. Die Jugendlichen sollen dadurch lernen, sich selbst besser einzuschätzen und erste Berufstendenzen zu entwickeln. Dazu gehört aber auch, einmal in einen Beruf hineinzuschnuppern, den man sich nicht selbst gewählt hätte.

In folgende Werkstattbereiche können die Schüler eingeteilt werden:

  • Holzbearbeitung,
  • Metallbearbeitung,
  • Farbe,
  • Gestaltung
  • Büro,
  • Soziales sowie
  • Gastronomie.

Die Einteilung erfolgt dabei durch die Ausbilder vor Ort in Absprache mit den Fachlehrern und in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Potentialanalyse. Auch Wünsche der Schüler können hierbei berücksichtigt werden.

Dauer der Werkstatttage: 2 Wochen bzw. 80 Stunden pro Schüler

Doku­men­ta­tion

Die während der Werkstatttage fest­ge­stell­ten Kom­pe­ten­zen, Nei­gun­gen, Inter­es­sen und individuellen Ent­wick­lungs­po­ten­ziale wer­den am Ende des Praxislernens in einem Zer­ti­fi­kat doku­men­tiert. Dieses Zertifikat erhält die Werkstattberei­che, in denen das Praxislernen stattfand, und die dafür aus­ge­führ­ten Tätig­kei­ten jedes Berufsfeldes. Dazu werden die Lern­ziele und erkenn­ba­rer För­der­be­darf vermerkt.