Renommierter Erziehungswissenschaftler zu Gast: FAW gGmbH veranstaltete großen Fortbildungstag für ihre Lehrkräfte

Zur Ein­stim­mung auf das neue Schul­jahr wur­den am 18. August alle Leh­rer, die an den FAW-Schu­len in Fürs­ten­wal­de, Han­gels­berg, Königs Wus­ter­hau­sen, Brie­sen, Wol­ters­dorf und Peters­ha­gen zum kom­men­den Schul­jahr unter­rich­ten wer­den, in das Alte Rat­haus nach Fürs­ten­wal­de ein­ge­la­den. Rund 120 Leh­rer folg­ten der Ein­la­dung der FAW gGmbH, um am Fort­bil­dungs­tag teil­zu­neh­men.

War­um ver­an­stal­tet der Schul­trä­ger einen sol­chen Fort­bil­dungs­tag? Umden­ken ist in den Schu­len ange­sagt, wenn es um die Unter­richts­füh­rung geht. Kin­der ler­nen nicht mehr wie frü­her. Bedürf­nis­se und Umfeld der Kin­der haben sich geän­dert. Dar­auf muss reagiert wer­den, um die Freu­de am Ler­nen auf­recht­zu­er­hal­ten und um Lern­er­fol­ge zu schaf­fen. Also ergriff der Schul­trä­ger die Initia­ti­ve und sorg­te dafür, dass sei­ne Lehr­kräf­te künf­tig noch bes­ser Unter­richt anbie­ten kön­nen, der auf dem aktu­el­len Stand der Schul­for­schung auf­baut.

In einem Vor­trag zum The­ma „Hirn­ge­rech­tes Ler­nen – was uns die Hirn­for­schung über Erzie­hung, Bil­dung und Unter­richts­ge­stal­tung sagt“ zeig­te Prof. Dr. Peter Struck, Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler an der Uni­ver­si­tät Ham­burg, auf, was die erfolg­reichs­ten Schu­len der Welt bes­ser machen als ande­re, was gute Schu­len aus­zeich­net und wel­che Ansät­ze ver­folgt wer­den soll­ten, um Kin­dern ein bes­se­res Ler­nen zu ermög­li­chen. Wie wich­tig im Zusam­men­hang mit dem Ler­nen das Alter, die Tages­zei­ten, die Art und Wei­se des Ler­nens sind und wel­che Lern­ef­fek­te bei Berück­sich­ti­gung die­ser Fak­to­ren erzielt wer­den kön­nen, wur­de reprä­sen­ta­tiv oder an Bei­spie­len ver­an­schau­licht.

Im Anschluss an den fast 3-stün­di­gen Vor­trag wech­sel­ten die Leh­rer ihren Tagungs­ort vom Alten Rat­haus zum Fir­men­ge­län­de der FAW gGmbH. Hier wur­de das Pro­gramm des Fort­bil­dungs­ta­ges nach einer aus­gie­bi­gen Mit­tags­pau­se fort­ge­setzt: Die Lehr­kräf­te konn­ten zwi­schen sechs Semi­na­ren ver­schie­de­ner Dozen­ten zu spe­zi­el­len päd­ago­gi­schen oder schu­li­schen The­men aus­wäh­len. Auf­grund des vor­an­ge­gan­ge­nen span­nen­den Vor­trags von Herrn Prof. Dr. Struck war sein Semi­nar zum The­ma „Indi­vi­dua­li­sie­rung, Rhyth­mi­sie­rung und Leh­rer­ent­las­tung“ am schnells­ten belegt. Aber auch alle ande­ren Lehr­kräf­te fan­den ein für sie pas­sen­des Semi­nar zur Wei­ter­qua­li­fi­ka­ti­on.

Am spä­te­ren Nach­mit­tag ging für alle Teil­neh­mer ein schö­ner und erkennt­nis­rei­cher Tag zu Ende. Auch für das kom­men­de Schul­jahr wird ein ähn­li­cher Fort­bil­dungs­tag vor­be­rei­tet.